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Logistikstrategie Bündnis will Volatilität in der Supply Chain senken

| Redakteur: Robert Weber

Reden Supply-Chain-Manager über ihr Geschäft, fällt im zweiten oder dritten Satz meistens das Wort Volatilität. Der Wandel und die Unsicherheiten in den Märkten fordern die Wertschöpfungsketten und ihre Manager. Wissenschaftler und Unternehmer wollen die Supply Chains fit und wandelbar für die Zukunft machen.

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Volatilität stresst die Supply Chains. Die Unternehmen müssen darauf reagieren. Bild: Axxom
Volatilität stresst die Supply Chains. Die Unternehmen müssen darauf reagieren. Bild: Axxom
( Archiv: Vogel Business Media )

Im Rahmen des Forschungsprojekts „Powernet“ werden daher zunächst die Treiber für strukturelle Supply-Chain-Veränderungen identifiziert, sodass sich zukünftige Wandlungsbedarfe frühzeitig erkennen lassen, heißt es bei den Projektpartnern. Dadurch soll es möglich sein, Ketten-Konfigurationen zu identifizieren, die in sehr wahrscheinlich eintretenden Szenarien einen ökonomischen Mehrwert gegenüber der gegenwärtigen Organisation bieten.

Zeit- und Kostenaufwand für Supply Chains minimieren

Die Partner wollen aber nicht nur theoretisch arbeiten, sondern entwickeln proaktive Lösungen, die den Zeit- und Kostenaufwand für die Umstellung auf neue Strukturen minimieren sollen. Beispiele wären die Standardisierung des Produktspektrums für einen effizienten Kapazitätsaustausch zwischen den einzelnen Standorten eines Netzwerks oder der Ausbau von Logistikkapazitäten, um eine Nachfrageanstieg auszugleichen, so die Forscher.

Zu den Projektpartnern gehören die Axxom AG, das BIBA aus Bremen, das Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung München, das Karlsruher Institut für Produktionstechnik, die KSB AG, die Wespig Textil Logistik GmbH, die Norddeutsche Seekabel GmbH, die Dürr Systems GmbH, die EMC Deutschland GmbH, die Era Contact GmbH und die Schott AG.

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