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Hilfsgüter DB importiert Millionen Masken aus China

Redakteur: Gary Huck

Mit dem Gütertransport über die Schiene lassen sich viele Waren auf einmal bewegen. Die Bahn hat deswegen jetzt eine Eisenbahnbrücke für Hilfsgüter zwischen China und Deutschland eingerichtet.

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Sigrid Nikutta, DB-Vorstand Güterverkehr, nahm am 4. Mai die erste Maskenlieferung am Rostocker Hafen in Empfang.
Sigrid Nikutta, DB-Vorstand Güterverkehr, nahm am 4. Mai die erste Maskenlieferung am Rostocker Hafen in Empfang.
(Bild: Deutsche Bahn)

Die Deutsche Bahn hat die Eisenbahnbrücke „Eurasia“ von China nach Deutschland aufgebaut. Im Rahmen des Projekts sollen Millionen Schutzmasken per Schiene, Wasser und auf der Straße importiert werden. DB Schenker und DB Cargo nutzen dabei ihr kombiniertes Transportnetzwerk. Die erste Lieferung, bestehend aus vier Containern für Deutschland und sechs für Italien, ist am 4. Mai 2020 am Hafen in Rostock angekommen.

Die Lieferungen dauern laut Bahn zwölf Tage. Die Masken werden in Xi’an auf Züge verladen und über Kasachstan nach Kaliningrad gebracht. Von dort gelangen sie per Schiff nach Rostock. DB-Cargo-Züge verfrachten die Waren dann zu Sammelstellen in Duisburg und Verona, von wo dann die Tür-zu-Tür-Lieferung erfolgt. Des Weiteren will die Bahn nach eigenen Angaben die Bundesregierung bei der Beschaffung von bis zu 50 Mio. FFP2-Masken aus China unterstützen.

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