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Getränkeflaschen Dem Umstieg auf „rPET“ steht nichts im Wege

Weil für die KHS-Gruppe der verstärkte Einsatz von recyceltem PET eine bedeutende Teillösung der Kunststoffdebatte darstellt, setzt der Dortmunder Systemanbieter auf nachhaltige Produkte. Ziel ist ein geschlossener Wertstoffkreislauf.

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Die KHS-Gruppe beschäftigt sich seit 2012 mit dem Einsatz von PET-Rezyklat („rPET“). Bei Rezyklat kann es Chargen-bezogen zu Schwankungen in der Färbung kommen.
Die KHS-Gruppe beschäftigt sich seit 2012 mit dem Einsatz von PET-Rezyklat („rPET“). Bei Rezyklat kann es Chargen-bezogen zu Schwankungen in der Färbung kommen.
(Bild: KHS )

Aller Kritik zum Trotz: PET-Flaschen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Gleichzeitig wächst aber auch das Bewusstsein, dass Recycling notwendig ist. Laut dem Wirtschaftsmagazin Forbes wurden 2019 schätzungsweise 57 % aller PET-Flaschen wieder eingesammelt, für 2029 prognostiziert das Magazin einen Anstieg auf 68 %. Aber: Sammeln ist noch lange nicht recyceln.

PET ist sehr gut recyclingfähig

Dabei lässt sich Plastik nach Angaben von KHS sehr gut recyceln, vor allem PET. Es sei der einzige Kunststoff, der wiederaufbereitet den gesetzlichen Anforderungen an Lebensmitteltauglichkeit entspreche. Laut Arne Wiese, Product Manager Bottles & Shapes bei KHS Corpoplast, gibt es keine überzeugenden Argumente, die gegen eine Verwendung von recyceltem PET („rPET“) für Getränkeflaschen sprechen. Als einzig relevanten Unterschied zwischen virginem und wiederverwertetem Material lässt er die etwas dunklere Farbe gelten.

Aber auch das sei eine Frage der Sortierung – und nur bei Wasserflaschen wirklich sichtbar. Bei anderen Getränken – wie bei der von KHS entwickelten „Beyond Juice“-Saftflasche aus 100 % Rezyklat – würde der Verbraucher den Unterschied bei gefüllter Flasche nicht einmal wahrnehmen. In mechanischer Hinsicht jedenfalls steht einem Umsteigen auf „rPET“ nichts im Wege – nach Ansicht von KHS beste Voraussetzungen auf dem Weg zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft.

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