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Digitalisierung Der „Schlaue Klaus“ will Logistikern helfen

Das kamerabasierte Werkerassistenzsystem „Schlauer Klaus“ von Optimum will seinen Nutzen im Wareneingang, bei der optischen Identifikation, bei der Qualitätssicherung in der Montage und in der optischen Endkontrolle unter Beweis stellen.

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Der „Schlaue Klaus“ lässt sich als Teil einer Produktionsstraße fest in den Arbeitsablauf einbinden.
Der „Schlaue Klaus“ lässt sich als Teil einer Produktionsstraße fest in den Arbeitsablauf einbinden.
(Bild: Optimum )

Als „richtungsweisende Entwicklung“ für die Arbeitsplatzgestaltung der Zukunft gilt der „Schlaue Klaus“ seinem Anbieter zufolge. Das kamerabasierte Werkerassistenzsystem arbeitet an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine und stelle „die Lösung für die Industrie von morgen“ dar, wie es in einer Pressemeldung heißt. Worum geht es konkret?

Werker gewinnen an Sicherheit

Die Verbindung von Bildverarbeitung und Datenbankmanagement steuert, stützt und beschleunigt komplexe industrielle Prozesse. Das Assistenzsystem leitet Mitarbeiter an, begleitet sie durch ihre Aufgaben und stellt bei jedem Schritt die Richtigkeit und Qualität der erledigten Arbeiten sicher. Durch die gewonnene Sicherheit arbeite es sich entspannter, zufriedener und schneller, so der Hersteller. Der „Schlaue Klaus“ stellt damit quasi die Schnittstelle zum digitalen Wissen eines Unternehmens dar.

„Das System übersetzt die analoge Produktion in digitale Daten. Das bedeutet, alle Arbeitsanweisungen, Produktdaten und Artikelmerkmale, die das Unternehmen einlernt oder freigibt, nutzt der ,Schlaue Klaus‘ zur Anleitung und Überprüfung der manuellen Fertigungsprozesse“, erklärt Wolfgang Mahanty, Geschäftsführer der Optimum GmbH, die dieses System erdacht hat. „Diese stellt er den Mitarbeitern in leicht zugänglicher und übersichtlicher Form zur Verfügung, macht Prozesse so transparent und optimiert Arbeitsabläufe.“

Klar umrissene Einsatzbereiche

Die Einsatzbereiche des „Schlauen Klaus“ sind dabei klar umrissen und orientieren sich an den Anforderungen eines modernen Unternehmens in der Industrie 4.0:

  • „SK receipt“: Artikel werden mithilfe der Kamera und Bilderkennungs-Software einzeln identifiziert und auf Maßhaltigkeit und visuelle Merkmale geprüft. Nach jeder Prüfung erhält der Mitarbeiter ein audio-visuelles Feedback.
  • „SK ident“: Der Mitarbeiter legt den Artikel auf den Arbeitstisch unter die Kamera. Der „Schlaue Klaus“ erkennt ihn automatisch – auch ohne Bar- oder QR-Code – und ordnet ihn aus Tausenden Varianten richtig zu.
  • „SK assembly“: Der Mitarbeiter wird über den Bildschirm genau angeleitet, um bei der Montage in der Produktion Fehler zu eliminieren. Alle Arbeitsanweisungen sind digital hinterlegt.
  • „SK inspect“: Bei der optischen Endkontrolle überprüft der „Schlaue Klaus“ die Qualität der ausgeführten Arbeiten. In einem einzigen Schritt, innerhalb von Sekunden, erkennt er Fehler und Abweichungen.

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