Tiefkühllogistik Diese Tiefkühlgeräte haben Virus & Co. sicher und ultrakalt im Griff

Redakteur: Peter Königsreuther

Auch nach der Coronazeit dürften die neuen Versafreeze-Ultra-Tiefkühlgeräte von Lauda gefragt bleiben. Was die Systeme so attraktiv macht, erfahren Sie hier...

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Extrem kalt erwischt! Unter dem Namen Versafreeze bietet Lauda jetzt Ultra-Tiefkühlgeräte an, die in maximal fünf Schubladen Impfstoffe, wertvolle Proben und organisches Material sicher aufbewahren.
Extrem kalt erwischt! Unter dem Namen Versafreeze bietet Lauda jetzt Ultra-Tiefkühlgeräte an, die in maximal fünf Schubladen Impfstoffe, wertvolle Proben und organisches Material sicher aufbewahren.
(Bild: Lauda)

Mit der neuen Gerätelinie Lauda-Versafreeze erweitert Lauda, Spezialist für Temperiergeräte und -anlagen, das Portfolio um optimierte Ultra-Tiefkühlgeräte, die für die extremen Anforderungen der Tiefkühllagerung ausgelegt sind. Das Unternehmen erfülle damit die Wünsche von Impfstoffproduzenten, Pharmadienstleistern, Impfzentren und Universitäten, die nach einer sicheren Lagerung von temperaturempfindlichen Corona-Impfstoffen und hochwertigen Medikamenten, chemischen Substanzen oder biologischen Proben verlangten.

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Die Versafreeze-Ultra-Tiefkühlgeräte arbeiten in einem Temperaturbereich von 0 bis -85 °C über modernste Kältetechnik, heißt es weiter. Außerdem, betont Lauda, sind sie exzellent isoliert und verhindern wegen passwortgeschützter Zugriffsrechte und der sicheren Überwachung über die Lauda-Cloud, dass sich Unberechtigte am Inhalt vergreifen können.

Nur hochwertige Komponenten schützen den Inhalt

Die Versafreeze-Baureihe beinhaltet Tiefkühlschränke und -truhen, die Vakuumpaneele, Thermofolie und eine diffusionsdicht geschäumte Polyurethanisolierung zum Schutz vor Außenwärme kombinieren. Dieses Konzept minimiere den Energiebedarf, schaffe eine gute Temperaturhomogenität und -konstanz sowie kurze Pull-down- und maximale Warm-up-Zeiten. Zusätzlich konnte Lauda die Isolierung bei gleichen oder gar besseren Eigenschaften dünner ausführen, was im Vergleich zu anderen Systemen mehr Nutzraum schafft, wie es heißt. In der Konstruktion setze man kompromisslos auf hochwertigste Komponenten. So stammen die Vakuumpaneele von Va-Q-Tec, die Verdichter von Embraco und die Regler von Störk. Denn nur so könne die Sicherheit wertvoller Proben sichergestellt werden. Eine Philosophie, die Lauda bei dieser Art Tiefkühlgeräte ganz oben auf der To-do-Liste habe.

Auch bei Stromausfall kein Angstschweiß auf der Stirn

Laudas Versafreeze-Ultra-Tiefkühlgeräte stehen für lange Antauzeiten und damit maximale Probensicherheit. Das zahlt sich etwa bei einem Netzausfall aus, merkt der Hersteller an. Der serienmäßig integrierte Akkumulator halte die Anzeige von Isttemperatur und Alarmfunktionen über einen Zeitraum von bis zu 60 h aufrecht. Schließsysteme, die sich bis zur individuellen Schublade und Innenfach erstrecken, gehören zu den oben erwähnten Garanten gegen Fremdzugriffe. Ganz neu sei die Bedienbarkeit der Kühlgeräte über ein intuitiv verständliches, modernes Touch-Display mit vielen Einstellmöglichkeiten inklusive passwortgeschützten Zugriffsrechten und eben der sicheren Überwachung über die Lauda-Cloud. So könne man kritische Situationen bei den Ultra-Tiefkühlgeräten sowohl standort- und als auch geräteunabhängig prüfen und steuern.

Optional kann man die Gerätesicherheit so maximieren:

Damit alles noch sicherer wird, lassen sich Lauda-Versafreeze-Geräte optional mit einer Sicherheitskühlung aufwerten. Diese schützt vor einem unkontrollierten Temperaturanstieg, indem sie bei einem Ausfall der Gerätekühlung die Nutzraumtemperatur durch die kontrollierte Zugabe von LN2 (Flüssigstickstoff) beziehungsweise CO2 auf einen frei definierbaren Wert (von -70 bis 0 °C) konstant halten, erklärt der Hersteller.

Lauda-Versafreeze-Systeme sind also mit Sicherheitskühlsystemen für die Kühlmittel CO2 oder LN2 verfügbar. LN2 sei immer dann besser, wenn die eingelagerten Materialien nicht mit CO2 in Kontakt kommen dürfen, heißt es dazu. Die Sicherheitskühlsysteme arbeiten mit einem Akku, der die Sicherheitskühlung und das Alarmmodul mit Strom versorgt. Ebenfalls optional ist ein Datenlogger verfügbar, der zur externen Kontrolle und Aufzeichnung der Nutzraumtemperatur dient. Er bietet eine einstellbare Grenzwertüberwachung mit akustischem Alarm sowie einen Speicher für bis zu 60.000 Messwerte mit Aufzeichnungsintervallen von 1 s bis 24 h, erklärt Lauda. Seriell seien alle Geräte mit einem im Regler integrierten Datenlogger ausgestattet.

Auch, wenn mal sehr individuell gekühlt werden muss...

Seine Versafreeze-Ultra-Tiefkühlgeräte beschreibt Lauda als sehr variabel, hinzu kommt passgenaues Zubehör. Auf Wunsch können die Tiefkühlgeräte deshalb ab Werk mit zusätzlichen Optionen zur Erhöhung der Sicherheit und Leistungsfähigkeit ausgestattet werden. Außer einer optional wählbaren Wasserkühlung stehen dazu Schubladensätze, gerätespezifische Werkszertifikate, Einschübe für Boxen sowie Mikrotiter- und Deepwell-Platten zur Verfügung, um den maximal möglichen Nutzraum zu sichern. Der Einsatz der genannten Optionen ermöglicht eine übersichtliche und sichere Lagerung des gesamten Probenmaterials. Sonderausstattungen und kundenspezifisches Zubehör können durch die eigene hochwertige Blechverarbeitung gefertigt werden.

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