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Regalbediengeräte Dynamische Bonbonproduktion dank Colibri

Zur Leistungssteigerung in der Produktion hat der Schweizer Bonbonhersteller Zile zwei Regalbediengeräte (RBG) Typ Colibri von Winkel eingebaut. Damit können der Durchsatz deutlich erhöht und der verfügbare Platz im Lager optimal genutzt werden.

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Besonders dynamisch und energieeffizient kommt das Behälter-RBG Colibri von Winkel daher.
Besonders dynamisch und energieeffizient kommt das Behälter-RBG Colibri von Winkel daher.
(Bild: Winkel)

In ganz Europa und in Asien ist Zile aktiv – sowohl mit eigenen Marken als auch als Lohnentwickler und -hersteller. „Wir bieten unseren Kunden von der Rezeptur über die Form bis zur Sortierung und Verpackung individuelle und ganzheitliche Lösungen, ganz nach ihren jeweiligen Anforderungen“, sagt Zile-CEO Marc Lehnert. „Ein reibungsloser Materialfluss ist absolute Grundvoraussetzung für unseren Erfolg. Wir arbeiten täglich mit einer Vielzahl an Rohstoffen, Produkten und Verpackungsmaterialien. Da sind Schnelligkeit und Zuverlässigkeit von großer Bedeutung.“ Der Bonbonhersteller verfügt über zwei Hochregallager: eines für Behälter und eines für Paletten. Dazwischen befindet sich der sogenannte Verbund, wo die Bonbons automatisch abgefüllt, gewogen und endverpackt werden.

RGB-Antrieb nutzt eine Kardanwelle

Seit 2015 sorgen in dem AKL zwei Colibri-Regalbediengeräte für die effiziente Ein- und Auslagerung der Behälter. Rund 10.000 Stück sind in jeder der beiden Regalgassen eingelagert. „Unsere bisherige Lagertechnik war nach rund 20 Jahren im Einsatz einfach veraltet“, erinnert sich Lehnert. Zile entschloss sich daher dazu, das System zu modernisieren. Über den Intralogistik-Generalunternehmer Graber, der das Projekt verantwortete, stießen die Verantwortlichen auf das Unternehmen Winkel aus dem württembergischen Illingen. „Winkel konnte uns mit dem Colibri eine Lösung anbieten, die alle unsere Anforderungen in Sachen Schnelligkeit, Leistung und Effizienz erfüllte“, so Marc Lehnert.

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Der größte Vorteil des Colibri ist seine innovative Antriebstechnik, ist man bei Winkel sicher: Anders als bei Wettbewerbsgeräten, bei denen der Motor seine Kraft reibschlüssig auf die Fahrschiene übertrage, würden hier die Antriebskräfte per Kardanwelle formschlüssig direkt auf Zahnstangen an der oberen und unteren Führung übertragen. „Dies verhindert, dass beim Beschleunigen und Abbremsen des RBG Schwingungen entstehen“, beschreibt Athanasios Loupas, Vertriebsleiter bei Winkel. „Um solche Schwingungen auszugleichen, ist bei anderen Geräten eine höhere Motorleistung nötig – auf die können wir beim Colibri verzichten.“ Die Winkel-Geräte sind aufgrund ihrer speziellen Konstruktion zudem deutlich leichter und steifer gebaut, so das Unternehmen. „Damit sind sie erstens wesentlich dynamischer und zweitens energieeffizienter, da weniger Masse bewegt werden muss“, erklärt Loupas.

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