Logistikzentrum E-T-A verpasst sich eine neue Intralogistik

„Wir schützen Leben und Werte“ prangt auf der Website von E-T-A Elektrotechnische Apparate in Altdorf bei Nürnberg. Und Jungheinrich schützt gehörig mit: mithilfe modernster Lager- und Transporttechnik für das neue E-T-A-Logistikzentrum am mittelfränkischen Standort.

Anbieter zum Thema

Das Hochregallager bei E-T-A (hier in einer Animation) verfügt über Ebenen für Europaletten, Industriepaletten, Gitterboxen sowie Spulengestelle.
Das Hochregallager bei E-T-A (hier in einer Animation) verfügt über Ebenen für Europaletten, Industriepaletten, Gitterboxen sowie Spulengestelle.
(Bild: Jungheinrich)

Weil die prognostizierten Ein- und Auslagerungen für Produkte aus den Bereichen Überstromschutz, Stromverteilung, Relais und intelligente Komplettsysteme bis 2030 noch massiv zunehmen werden, denkt man bei E-T-A heute schon an morgen und rüstet seine Intralogistik massiv auf. Dabei fiel die Wahl laut Logistikleiter Gerd Pohle auf Jungheinrich, das nach der Ausschreibung das beste Preis-Leistungsverhältnis geboten hätte – neben der schon bestehenden guten Geschäftsbeziehung einer der zentralen Gründe für die Partnerwahl. Derzeit errichtet man zusammen mit den Hamburger Intralogistikexperten ein jederzeit erweiterbares Logistikgebäude mit entsprechender Lager- und Transporttechnik.

Bis zu 94.000 Lagerplätze im Behältershuttlelager

Konkret sollen für Produktion und Lager ein automatisches, eingassiges Hochregallager für doppeltiefe Lagerung mit über 3.800 Palettenplätzen sowie ein ebenfalls automatisches, eingassiges Behältershuttlelager mit mehr als 56.000 Stellplätzen (3-fach tiefe Lagerung) respektive 94.000 Stellplätzen (5-fach tiefe Lagerung) entstehen. Das Lager selbst ist 95 Meter lang, 19 Meter breit und 27 Meter hoch geplant. Zum Jungheinrich-Lieferumfang gehören 32 Shuttles, das Paletten-Regalbediengerät, die Behälter- und Palettenfördertechnik mit Steuerung und Visualisierung und die Arbeitsplätze für Wareneingang, Kommissionierung und Versand sowie das Warehouse-Management-System (WMS).

Im Behältershuttlelager werden die Shuttlefahrzeuge mit der Doppelgondel innerhalb der Gasse von Ebene zu Ebene umgelagert.

Denis Gorbatenko, Projektleiter Realisierung Jungheinrich

Im Moment wird nicht jede Ebene des Behältershuttlelagers mit einem Fahrzeug ausgerüstet. Damit aber von Anfang an alle Regalebenen genutzt werden können, ist der Shuttleheber mit Doppelgondel für einen Ebenenwechsel der Shuttlefahrzeuge geplant. An das Behältershuttlelager sind wiederum 24 Arbeitsplätze für das Handling von Kleinladungsträgern aus den Bereichen Warenein- und -ausgang sowie Kommissionierung vorgesehen.

Leistungsstarke Doppelspielheber im Einsatz

Aufgrund der zukünftigen Leistungsanforderungen werden die Behälterheber des Shuttlelagers als Doppelspielheber ohne Versatzfahrt ausgeführt. Das ermöglicht höchste Effizienz durch die gleichzeitige Ent- und erneute Beladung des Behälterhebers. Die Anbindung als Doppelspielheber erlaubt eine Gassenleistung von 800 Doppelspielen pro Stunde, wobei geplant ist, die Anlage im Zweischichtbetrieb von Montag bis Freitag laufen zu lassen. Sollte einer der Behälterheber in Störung sein, kann weiterhin über den zweiten Behälterheber jede Ebene versorgt werden. Bei Bedarf lässt sich die Anlage außerdem durch zusätzliche Shuttlefahrzeuge erweitern.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:47989876)