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FachPack 2016 Effizient verpacken auf engstem Raum

| Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

Automatisierte Umwicklungsmaschinen erleichtern in vielen Branchen den sicheren Versand ganz unterschiedlich geformter Waren, belegen allerdings auch viel Platz. Um das bequeme Umwickeln auch unter beengten Verhältnissen zu ermöglichen, hat der Verpackungsspezialist romwell jetzt eine neue Kompaktversion seiner Twistpac TL-Anlagen entwickelt.

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Die Kompaktversion der Umwicklungsmaschine Twistpac TL st nicht nur kleiner, sondern wurde auch technisch komplett überarbeitet.
Die Kompaktversion der Umwicklungsmaschine Twistpac TL st nicht nur kleiner, sondern wurde auch technisch komplett überarbeitet.
(Bild: romwell)

Die neue TL 404 findet mit 1,5 m Länge und 1,1 m Breite praktisch überall Platz und eignet sich für Packstücke bis 400 mm Breite. Dabei ist sie aber nicht nur kleiner, sondern wurde auch technisch komplett überarbeitet, um höchste Leistung und Zuverlässigkeit zu gewährleisten, so der Hersteller. Unter anderem vereinfacht ein Touchpanel die Bedienung von beiden Seiten, während eine spezielle Dornkonstruktion den Folienwechsel erleichtert und neue Tragrollen mehr individuelle Anpassungsoptionen bieten. Zudem beschleunigt das Gehäuse in Profilbauweise etwaige Wartungs-, Konfigurations- oder Umbaumaßnahmen. Die neue Generation der Wickeltechnik wird erstmals auf der FachPack in Nürnberg vorgestellt.

Die Technik und Gestaltung der bisherigen Kompaktversion wurde komplett überarbeitet. So nutzt die neue Maschine beispielsweise aktuellste Antriebstechnik, was der Leistung und zugleich der Kompaktheit der Anlage entgegenkommt. Um den Folienwechsel effizienter zu gestalten, wird außerdem ein neu konstruierter Foliendorn verbaut. Dieser kann mit verschiedenen Hülsentypen umgehen und ist zusätzlich darauf ausgelegt, etwaige Toleranzen der Lieferanten in den Folienrollen zu kompensieren, sodass ein störungsfreier Betrieb unabhängig vom Folienanbieter sichergestellt ist. Des Weiteren können die Tragrollen der neuen Anlage problemlos mit eigenen Motoren versehen werden, falls der Kunde eine angetriebene Förderlinie wünscht. Zudem bietet romwell die individuelle Beschichtung der Rollen beispielsweise mit Gummi oder PVC an, um etwa Abrieb von empfindlicher Ware zu verhindern.

Flexible und doch stabile Wickeltechnik für Waren bis 400 mm

Bedient wird die TL 404 über ein 7“-Touchdisplay, das eine umfassende, übersichtliche Visualisierung aller Parameter und Prozesse der Umwicklung zur Verfügung stellt und so die Konfiguration, Nutzung und eventuelle Fehlerdiagnose vereinfacht – zumal sich die Maschine von beiden Seiten steuern lässt. Damit ist der Bediener flexibler in der konkreten Anwendung der Wickelanlage, was sich in einer erhöhten Effizienz niederschlägt. Der bisher übliche, klobige Steuerungskasten entfällt, da die gesamte Technik in die Maschine integriert ist, wodurch zusätzlich Platz frei wird.

Das Gehäuse basiert statt auf einem geschweißten Rahmen auf einer leichteren Profilkonstruktion mit starken, aufgeschraubten Blechen, die für eine hohe Stabilität der Einhausung sorgen. Der gesamte Wickelschild ist dadurch fester. Gleichzeitig erlaubt es dieser Aufbau, bei Eingriffen wie etwa Wartung oder Umbau gezielt nur an den notwendigen Stellen die Bleche abzunehmen. Eine komplette Demontage – mit dem entsprechenden Zeit-, Personal- und Kostenaufwand – ist romwell zufolge unnötig.

Durch den 400er-Ring ist die 1,50 m lange und 1,1 m breite Umwickelmaschine auf Packstücke mit bis zu 400 mm Breite ausgelegt, die maximal mögliche Höhe steht in Relation zur Breite der Ware. Generell eignet sich die TL 404 auch für schmälere und kürzere Trays, solang diese für das Transportgut ausreichend Sicherheitsspielraum bieten, wodurch kleinere Produkte damit auch hinsichtlich der Packmittel effizienter verpackt werden können.

romwell GmbH & Co. KG, Halle 7, Stand 422

Weitere Informationen zur FachPack 2016 finden Sie in unserem Online-Special.

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