Kommissionieren Effiziente Kommissionierprozesse für Motorradzubehör

Autor / Redakteur: Johannes Schuster / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Beim Motorradzubehör-Distributor Parts Europe hat SSI Schäfer ein komplexes Intralogistikkonzept für automatisierte Prozesse bei Lagerung, Transport und Versandfertigung eines äußerst heterogenen Artikelspektrums umgesetzt. Das optimale Zusammenspiel von Stahlbau, innovativer Fördertechnik und bewährten IT-Systemen sorgt für hohe Lieferfähigkeit und zuverlässige Auftragsabwicklung.

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Mit dem kompletten Artikelangebot rund um das Zweirad hat sich die LeMans Corporation auf dem amerikanischen Markt zu einem der führenden Großhändler von Motorradersatz- und -zubehörteilen sowie Motorradbekleidung entwickelt. Vor diesem Hintergrund begann die Unternehmensspitze mit den Überlegungen für eine Expansion auf den europäischen Markt.

Unterschiedlicher Markt bringt unterschiedliche Intralogistikprozesse

Als Standort für das neue Zentrallager der europäischen LeMans-Tochter Parts Europe wählte das Unternehmen Konz nahe Trier. Auf der grünen Wiese wurden dort im Winter 2008 die Grundlagen für modernes Warehousing geschaffen. Die erste von vier Projektphasen ist bereits abgeschlossen. Nach Abschluss der Phase 4 umfasst das gesamte Lager 45.000 m2.

Bei der Planung musste die Unternehmensleitung zunächst die in Europa und den USA unterschiedlichen Marktstrukturen und -anforderungen sowie die differierenden Intralogistikprozesse berücksichtigen. Das unterschiedliche Artikelspektrum vom Reifen über Kleinteile bis zur Schutzkleidung erforderte einen vollkommen neuen Lösungsansatz mit einer kompakten Anlage, weitgehend automatisierten Prozessen, einer leistungsstarken Software und modifizierteren Kommissionierstrategien als in den USA.

Den Zuschlag für die Planung und Ausstattung der Intralogistik erhielt SSI Schäfer. Mit dem Stahlbau, einer innovativen Fördertechnik und der Installation bewährter IT-Systeme überzeugte die Unternehmensgruppe in dem Projekt mit einer aufeinander abgestimmten Projektrealisierung ohne Schnittstellenkonflikte der beteiligten Gewerke sowie ihrer Lösungskompetenz. Eine zuverlässige, vertrauensvolle Zusammenarbeit im Projektverlauf und eine hochmoderne, auf die Anforderungen von Parts Europe ausgerichtete Anlage bilden nun die Grundlage für solides Wachstum in Europa.

Anlagenkonzeption ist auf Auftragszuwachs ausgerichtet

Inzwischen hat der Distributor in Europa Fuß gefasst. Seit 2010 ist das europäische Zentrallager von Parts Europe in Betrieb. Mehr als 10.000 Kunden zwischen Atlantik und Ural, Nordkap und dem Nahen Osten sollen in den nächsten Jahren von Konz aus innerhalb von 24 bis 48 h mit ihren Bestellungen beliefert werden. 150.000 Artikel von vielen verschiedenen Herstellern sind dafür im Parts-Europe-Lager vorrätig und können in bis zu 2500 Sendungen stündlich kommissioniert werden.

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