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Automobillogistik Effizientere Materiallogistik im VW-Konzern

Mit der Eröffnung des Konzern Consolidation Center (KCC) Bratislava, Slowenien, entsteht ein neuer Umschlagpunkt für die Voll- und Leergutabwicklung im Transportnetzwerk des Volkswagen-Konzerns. Im KCC, das jetzt eröffnet wurde, werden Warenströme zwischen Lieferanten und Konzernstandorten mit großer geografischer Distanz gebündelt.

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Die neue Logistikhalle im Konzern Consolidation Center (KCC) Bratislava bietet mit 19.000 m² Hallenfläche, 24 Be- und Entladeplätzen sowie 50 Lkw-Parkplätzen gute strukturelle Voraussetzungen für eine effiziente Materiallogistik.
Die neue Logistikhalle im Konzern Consolidation Center (KCC) Bratislava bietet mit 19.000 m² Hallenfläche, 24 Be- und Entladeplätzen sowie 50 Lkw-Parkplätzen gute strukturelle Voraussetzungen für eine effiziente Materiallogistik.
(Bild: Volkswagen)

Etwa 540 Lieferanten aus der Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien beliefern über das Konsolidierungszentrum 28 europäische Werke der Konzernmarken Volkswagen Pkw, Audi, Volkswagen Nutzfahrzeuge, ŠKODA, SEAT, Porsche und Lamborghini. Im Vergleich zur bisher gemieteten Logistikhalle bietet die neue KCC-Immobilie am Standort Malacky bei Bratislava mit nun 19.000 m² Hallenfläche, 24 Be- und Entladeplätzen sowie 50 Parkplätzen für Lkw sehr gute strukturelle Voraussetzungen, wie es von Konzernseite heißt. Auf einer Hallenfläche von rund drei Fußballfeldern könnten die weiter wachsenden Volumenströme aus der Region für alle Marken im Konzern effizient konsolidiert und Synergien gehoben werden. „Die neue KCC-Immobilie eröffnet weitere Möglichkeiten, um Prozesse zu verschlanken, Kapazitäten zu steigern und Abwicklungen noch effizienter und kostenoptimaler zu gestalten“, so Astrid Lühring, Leiterin Materiallogistik. Betreiber des KCC ist die Firma Duvenbeck, die von Volkswagen beauftragt wurde. Arbeitstäglich werden dort circa 1200 t Material und rund 6000 Behälter bewegt.

Auch an den Lang-Lkw-Einsatz ist gedacht

Wie der Autobauer weiter mitteilt, ist das Konzern Consolidation Center auch hinsichtlich umweltfreundlicher Maßnahmen vorbildlich. Durch optimale Wärmeisolierung würden die Heizkosten reduziert, der Einsatz von Doppeltoren im Be- und Entladebereich garantiere einen geringen Wärmeverlust und LED-Leuchten sorgten dafür, dass der Stromverbrauch um circa 50 % gesenkt werde. Zeitgleich ermögliche die Bündelung der Ladungen im KCC eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens von durchschnittlich 90 Lkw im Wareneingang auf circa 65 Lkw im Warenausgang.

Astrid Lühring (Volkswagen Konzernlogistik) und Thomas Duvenbeck (Duvenbeck Holding) eröffnen das Konzern Consolidation Center (KCC) Bratislava.
Astrid Lühring (Volkswagen Konzernlogistik) und Thomas Duvenbeck (Duvenbeck Holding) eröffnen das Konzern Consolidation Center (KCC) Bratislava.
(Bild: Volkswagen)

In der KCC-Immobilie sind auch Voraussetzungen geschaffen worden, um alternative Transportkonzepte umzusetzen, die den CO2-Auststoß beim Transport weiter senken können. So sind für die Zukunft beispielsweise weitere Volumenbündelungen für Europa und die Ver- und Entsorgung über emissionsarme Lang-Lkw denkbar. Sofern ein EU-weiter Einsatz der Lang-Lkw beschlossen wird, ist dieser Transportansatz eine zukunftsfähige Alternative.

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