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Kontraktlogistik Eisskulpturen auf Reise nach Hamburg

Die Duisburger STI Freight Management brachte zusammen mit Havi Logistics, ebenfalls Duisburg, kürzlich eiskalte Ware von Schweden nach Deutschland.

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Eine Eisskulptur kurz nach der Anlieferung in Hamburg.
Eine Eisskulptur kurz nach der Anlieferung in Hamburg.
(Bild: Havi Logistics)

Mehr als 2200 Transportkilometer waren die vergänglichen Kunstwerke aus kristallklarem Eis desTorne älv – eines Flusses in Nordschweden – unterwegs, bevor sie in Hamburg zu bewundern sind. Die vergänglichen Kunstwerke sind die Attraktion einer Veranstaltungsreihe rund um die zukünftige europäische Kulturhauptstadt Umeå. Für den aufwändigen Vortransport von Nordschweden bis in die Hansestadt zeichnete STI Freight Management verantwortlich. Die Logistikexperten lieferten mit speziellen Kühlfahrzeugen die fünf, insgesamt 3700 kg schweren Skulpturen, vom schwedischen Jukkasjärvi über das STI-Umschlaglager in Tumba bis in das Tiefkühllager des Distributionszentrums von Havi Logistics in Neu-Wulmstorf bei Hamburg.

Konstante Temperatur von –10 °C gefordert

„Die größte Herausforderung des Transports waren die sensiblen Schnittstellen in der Lieferkette. Dabei mussten wir sehr genau auf die strikte Einhaltung der Soll-Temperatur achten“, so Thorsten Siemens, Disponent im Landtransportbereich bei STI Freight Management und verantwortlich für den sicheren Transport der „gefrorenen Fracht“ nach Deutschland. Denn die fünf Eisskulpturen benötigten eine konstante Temperatur von –10 °C. Dies garantiert eine ausgeklügelte Technik in den Lkw.

„Das Kühlsystem in unseren Fahrzeugen ist präzise kalibriert. Sensoren überwachen und dokumentieren durchgehend die Einhaltung der erforderlichen Temperatur. Über die Kontrolleinrichtungen im Führerhaus registriert der Fahrer Abweichungen“, erklärt Jörg Gehrmann, Regionalleiter Distribution Logistics Region Nord bei Havi Logistics.

Eis für Barcelona, Paris und London

Pünktlich zum Start des Events in der Hamburger Innenstadt am Donnerstag lieferten die Spezialisten von Havi Logistics die Skulpturen aus. Doch die Arbeit war damit noch nicht beendet. Nach Abschluss des Events kümmert sich Havi Logistics auch um den Rücktransport ins Distributionszentrum in Neu-Wulmstorf. „Dann können wir die Eisskulpturen noch eine Weile bei uns auf dem Gelände bestaunen“, so Gehrmann.

Die Reise der Eiskunstwerke war der Abschluss eines „coolen“ Projekts für Havi Logistics und STI Freight Management. Die Unternehmen mit Hauptsitz in Duisburg lieferten in diesem Herbst insgesamt 25 t Eisskulpturen von Nordschweden in die Metropolen Europas. STI Scandinavia, Tochterunternehmen von STI Freight Management, transportierte die vergängliche Fracht auch nach Barcelona, Paris und London.

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