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Lagerführungssystem E+P ermöglicht flexible Prozesse im Multi-User-Warehouse von Simon Hegele

| Autor / Redakteur: Dennis Kunz / M. A. Benedikt Hofmann

Der Karlsruher Logistikdienstleister Simon Hegele stärkt mit seinem auf Ersatzteillogistik und Value-Added-Services fokussierten Multi-User-Warehouse seine Marktposition. Um optimale Prozessabläufe möglich zu machen und den Qualitätsmaßstäben der Kunden gerecht zu werden entschied sich das Unternehmen für die Lagerverwaltung LFS von Ehrhardt + Partner (E+P).

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Im Schnitt werden täglich 2000 Aufträge per MDE kommissioniert.
Im Schnitt werden täglich 2000 Aufträge per MDE kommissioniert.
(Bild: Simon Hegele)

Auf dem Mönchhof-Gelände befindet sich heute ein Komplex von beeindruckenden Ausmaßen: Auf mehr als 55.000 m² lagert ein breit gefächertes Artikelspektrum. Bis zu 80.000 Artikel liegen hier in direkter Nachbarschaft zu Autobahn, Flughafen und Main. Mit der Ersatzteillogistik am Standort Raunheim bedient das 1920 in Karlsruhe gegründete Traditionsunternehmen Simon Hegele heute ein sehr sensibles Feld. Neben der DB Kommunikationstechnik vertrauen zum Beispiel auch der weltweite Marktführer im Bereich des 3D-Drucks und ein namhafter Medizingerätehersteller bei ihrer weltweiten Ersatzteilversorgung auf Simon Hegele. Ob kleinste Schraube oder großer Ticketautomat – bei einer Bestellung muss alles schnell gehen. Die Produkte werden in der Regel an ihren Einsatzorten dringend benötigt. „Unsere oberste Prämisse ist maximale Flexibilität“, sagt Sebastian Schmitz, Director Operations von Simon Hegele in Raunheim. „Gerade im Bereich der Ersatzteillogistik haben wir eine große Verantwortung und spielen in der Supply Chain des Kunden eine wichtige Rolle. Eine optimale Lagerverwaltung ist für uns eine grundlegende Voraussetzung und ein zentrales Erfolgskriterium.“

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„Wir arbeiten als verlängerte Werkbank“

Mit 52 Standorten ist die Simon Hegele Gruppe sowohl national als auch international breit aufgestellt. 2500 Mitarbeiter sorgen nicht nur für eine hohe Qualität der Logistikdienstleistungen, sondern realisieren auch zahlreiche Value-Added-Services. Dazu gehört zum Beispiel die Setfertigung von Reparatur- und Wartungskits. Auch die Endmontage einzelner Komponenten ist möglich. Hightechgeräte installiert der Logistikdienstleister vor Ort und schult die Endverbraucher in der Bedienung der sensiblen Technik. So können sich die Simon-Hegele-Kunden ganz auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. „Wir arbeiten als verlängerte Werkbank unserer Kunden. Dabei bieten wir maximale Qualität und Zuverlässigkeit. Simon Hegele ‚denkt Logistik weiter‘ und ist durch seinen 360°-Ansatz weit mehr als ein Dienstleister für seine Kunden“, erklärt Schmitz.

Beim Stresstest überzeugt

Beim Baustart des Logistikzentrums wurde ein ambitioniertes Ziel verfolgt. „Ein großer Neukunde wollte seine weltweite Ersatzteillogistik schnellstmöglich über Simon Hegele in Raunheim abwickeln“, berichtet Schmitz. Neben dem Neubau stand auch die Zentralisierung der Standorte im Rhein-Main-Gebiet und damit der Umzug der bestehenden Logistikinfrastruktur nach Raunheim an. Zusätzlich suchte Simon Hegele ein neues Lagerverwaltungssystem, um seine Abläufe effizienter gestalten zu können. Die Prozesse im neuen Lager sollten flexibel konfigurierbar sein, die Geschwindigkeit der Kommissionierung und des Transports zum Versand darunter aber nicht leiden. „An der Firma E+P kommt man auf der Suche nach einem Lagerverwaltungssystem nicht vorbei“, sagt Schmitz. Die Simon-Hegele-Fachleute überzeugten sich bei einem Stresstest in der E+P-Zentrale in Boppard von LFS. Die Entscheidung für das Lagerführungssystem fiel vor allem wegen der Mehrmandantenfähigkeit und der zertifizierten Schnittstelle zu SAP – beides unerlässlich für den Betreiber des Multi-User-Warehouses.

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