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Personalmangel Fachkräftemangel kostet den Mittelstand über 50 Milliarden pro Jahr

| Redakteur: Sebastian Hofmann

Das Fernbleiben von qualifizierten Mitarbeitern macht vor allem der Logistik schwer zu schaffen. Der Schlüssel zur Problemlösung könnte in strategischer Personalplanung mit Zeitarbeit liegen, meinen Experten.

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Die Logistik leidet besonders unter dem Fachkräftemangel. Eine neue Untersuchung zeigt jetzt, wie teuer das Personalproblem in Deutschland insgesamt ist.
Die Logistik leidet besonders unter dem Fachkräftemangel. Eine neue Untersuchung zeigt jetzt, wie teuer das Personalproblem in Deutschland insgesamt ist.
(Bild: ©quka - stock.adobe.com)

Der Mangel an Fachkräften kommt Unternehmen in Deutschland (besonders in der Logistik) teuer zu stehen – insgesamt entgehen dem Mittelstand pro Jahr Umsätze von über 50 Mrd. Euro, wie eine Studie von Ernst & Young zeigt. Der Grund: Durch den Personalmangel sind viele Firmen überlastet und können Aufträge nicht mehr entgegennehmen oder bearbeiten. Vor allem produzierende Betriebe leiden unter dieser Entwicklung, heißt es vom Management-Berater Expense Reduction Analysts.

Neben den nicht erzielten Umsätzen ergäben sich aus den unbesetzten Stellen noch weitere negative Konsequenzen: Extraschichten und Mehrarbeit. Zudem steige das Ausmaß an Fehlzeiten durch die Unterbesetzung deutlich, erklärt Expense-Reduction-Analysts-Geschäftsführer Matthias Droste: „Das ist letztlich kein Zeichen mangelnder Motivation, sondern von einer Überlastung der Mitarbeiter.“

Als einen Weg zur Lösung des Problems sieht Droste die Einbindung von Zeitarbeit: „Unternehmen können so flexibel auf veränderte Auftragslagen reagieren und gleichzeitig geeignete Facharbeiter finden und binden.“ Derzeit sind vergleichbare Modelle in der Logistik vor allem zur Abdeckung von Spitzenzeiten beliebt, etwa zu Weihnachten.

Wie stehen Sie zur Einbindung von Zeitarbeit als Mittel gegen den Fachkräftemangel? Schreiben Sie es uns in den Kommentaren!

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