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Verladesysteme Farbpigmente per Schlauchgelenkarm materialschonend verladen

Eine der modernsten verladetechnischen Ausstattungen für die Be- und Entladung zwischen Lager- und Transporttanks im Industriepark Frankfurt-Höchst ist bei der Clariant Produkte (Deutschland) GmbH am Betrieb HPP1 zu sehen: In diesem Produktionsbetrieb der Business-Unit Pigments werden organische Farbpigmente für die Auto-, Druck- und Bauindustrie hergestellt.

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Eine der beiden Schlauchleitung zur Pigmentverladung benötigt wegen ihres hohen Gewichts eine gasfedergestützte Hubeinrichtung. Bild: Roman Seliger
Eine der beiden Schlauchleitung zur Pigmentverladung benötigt wegen ihres hohen Gewichts eine gasfedergestützte Hubeinrichtung. Bild: Roman Seliger
( Archiv: Vogel Business Media )

Drei schwenkbare, flexible Schlauchgelenkarme von der RS Roman Seliger Armaturenfabrik GmbH sorgen dafür, dass dies im Bereich der Verladung sicher, effizient, materialschonend und mitarbeiterfreundlich geschieht...

Kuppelvorgang am Lkw erfolgt mühelos und präzise

Verladesysteme wie der Schlauchgelenkarm SGA optimieren Sicherheit und Handling im Verladeprozess. Sie verhindern Torsion, Knick- und Zugbelastungen, vermeiden mechanische Beschädigungen der Schlauchhülle durch die Reibung auf dem Boden oder das Überfahren des Schlauchs und erhöhen so die Lebensdauer der Schlauchleitung nachhaltig.

Vor allem aber reduzieren Schlauchgelenkarme die körperliche Belastung für die Mitarbeiter auf ein Minimum. Denn darüber hinaus wird das Kuppeln an den Lkw dank der hohen Flexibilität der SGA-Technologie zu einer mühelosen und präzisen Angelegenheit: In horizontaler Ebene sorgen mehrere bewegliche Glieder für die flexible Überbrückung unterschiedlicher Abstände.

Schlauchleitung ist gegen Abkühlung geschützt

Im Fall der Verladestation an C738 kamen aber noch weitere Anforderungen hinzu. Die Medien für die Pigmentherstellung, die hier mit Tanklastzügen angeliefert und über zwei Schlauchleitungen in die Lagertanks gepumpt werden, die der Produktion vorgelagert sind, haben einen hohen Erstarrungspunkt.

In einem Fall kristallisieren die Pigmentrohstoffe schon bei einer Temperatur von etwa 40 °C, im anderen Fall von etwa 90 °C. Dafür müssen die Schlauchleitungen elektrisch auf 80 °C beziehungsweise mit Dampf auf 100 °C beheizt und mit einer Dämmung gegen Abkühlung geschützt werden.

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