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Fördertechnik Fetra verbindet Kompetenzzentrum und Produktion

| Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

Beim Transportgerätehersteller Fetra stehen die Zeichen auf Wachstum: Mit dem Ausbau der Produktion hat das Borgholzhausener Familienunternehmen weitere Kapazitäten geschaffen, von denen sowohl die Mitarbeiter als auch die Kunden profitieren sollen. Die daraus resultierende Verknüpfung zwischen Fertigung und Kompetenzzentrum kommt zudem der innerbetrieblichen Materiallogistik zugute.

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Die bauliche Verbindung von Fertigung und Kompetenzzentrum soll Mitarbeitern und Kunden zugute kommen. In der 1000 m² großen Halle findet die gesamte Rohrbearbeitung statt.
Die bauliche Verbindung von Fertigung und Kompetenzzentrum soll Mitarbeitern und Kunden zugute kommen. In der 1000 m² großen Halle findet die gesamte Rohrbearbeitung statt.
(Bild: Fetra)

Der Anbau hat eine Nutzfläche von 1900 m² und eine Hallennutzhöhe von 8,2 m. Die Erweiterung des Wareneingangs für Stahl beziehungsweise Aluminium sowie verschiedene Verarbeitungsanlagen, beispielsweise Schweißroboter und Sägeautomaten, sind dort untergebracht. Fetra nutzt den neu erschlossenen Gebäudetrakt für die gesamte Rohrbearbeitung, von der Lagerung über das Zuschneiden und Biegen bis hin zum Umformen. Die Materialvorbereitung ist nun geräumiger, das Handling erfolgt über zwei integrierte, vollflächig nutzbare Krankonstruktionen. Diese sind an der Decke montiert und für eine Traglast von je 3,2 t ausgelegt.

Fachhändler und Anwender profitieren

„Die hochmodernen Maschinen und Anlagen, die sich in diesem Fertigungsbereich befinden, sorgen für eine Verbesserung der Prozesssicherheit“, sagt Hinrich Fechtel, Geschäftsführer Produktion bei Fetra. „Dadurch erzielen wir eine sehr hohe Produktionsqualität bei einem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis. Davon profitieren unsere Fachhändler und die Anwender gleichermaßen.“

Knapp 1,5 Mio. Euro hat das Unternehmen in den Schulterschluss zwischen Produktion und Kompetenzzentrum investiert. Das Grundstück hatte der Transportgerätehersteller bereits im Jahr 2010 erworben und das darauf befindliche Gebäude zum Kompetenzzentrum umgebaut. Die dazugehörige Hoffläche des ehemaligen Baustoffhandels blieb zunächst ungenutzt und wurde nun an die bestehenden Gebäude angegliedert. Damit erzielte das Unternehmen eine Erweiterung seiner gesamten Hallenfläche auf 18.000 m².

Jochen Fechtel, Geschäftsführer Vertrieb, Unternehmensgründer Hermann Fechtel und Hinrich Fechtel, Geschäftsführer Produktion.
Jochen Fechtel, Geschäftsführer Vertrieb, Unternehmensgründer Hermann Fechtel und Hinrich Fechtel, Geschäftsführer Produktion.
(Bild: Fetra)

Standort Deutschland

Auch in anderen Bereichen geht das Wachstum von Fetra weiter. Nach der Aufstockung des Borgholzhausener Verwaltungsgebäudes um eine dritte Etage werden die bestehenden Räume modernisiert. Dort sind 30 der 150 Mitarbeiter beschäftigt. Weitere Expansionsmaßnahmen sind laut Hinrich Fechtel in Planung: „Trotz im Vergleich zu Osteuropa oder Asien höherer Lohn- und Nebenkosten ist die Fertigung am Standort Deutschland die optimale Lösung für uns. Die Vorteile sind schnelle Reaktionszeiten und hohe Fertigungsqualitäten. Dieses Niveau halten wir mit kontinuierlichen Investitionen, sowohl in die hoch automatisierten Produktionsanlagen als auch in unseren Standort.“

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