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Prototypen Flache Flitzer für die flexible Elektromobilität

| Redakteur: Gary Huck

Ein Auto kaufen, es aber selbst entwerfen – klingt interessant. Bei REE Automotive geht das. Dort gibt es den Unterbau eines Elektrofahrzeugs. Was drauf kommt, kann man selbst entscheiden.

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Drei Prototypen für unterschiedliche Zwecke: REE Automotive will mit seinen Elektrofahrzeug-Plattformen die Elektromobilität flexibilisieren.
Drei Prototypen für unterschiedliche Zwecke: REE Automotive will mit seinen Elektrofahrzeug-Plattformen die Elektromobilität flexibilisieren.
(Bild: REE Automotive)

Das israelische Unternehmen REE Automotive hat drei Prototypen seiner Elektrofahrzeug-Plattformen vorgestellt. Die P1-, P2- und P4-Plattformen sind jeweils für unterschiedliche Anforderungen ausgelegt. Die P1 schafft laut Hersteller ein Fahrzeuggesamtgewicht von 1,3 t und ist für den Lieferverkehr auf der letzten Meile bestimmt. Die P2, mit einem Fahrzeuggesamtgewicht von 2,5 t, soll für den Transport von Personen oder Fracht verwendet werden. Die P4 ist mit 4,5 t Gesamtgewicht auf das Liefersegment des nordamerikanischen Marktes zugeschnitten.

Die Fahrzeuge werden über ein „x-by-wire“-System gesteuert – die Impulse werden nicht über physische Leitungen, sondern rein digital übertragen. Bei den Fahrzeugen sind sowohl die Technologie für die Lenkung, die Antriebskomponenten als auch die Aufhängung und die Bremsen in die Radkästen integriert. Das bringt den Vorteil mit sich, dass die Bodenfläche der Plattformen flach ist und mit unterschiedlichen Aufbauten versehen werden kann. Kunden sollen so die Möglichkeit bekommen, ihr Elektrofahrzeug flexibel zu gestalten.

Im August 2020 unterzeichnete REE Automotive eine Absichtserklärung mit dem indischen Automobilhersteller Mahindra über bis zu 250.000 Elektrofahrzeuge für den kommerziellen Markt.

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