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Batterieladesysteme Fronius-Umsatz schwebt in neue Höhen

| Redakteur: Robert Weber

Der österreichische Spezialist für Batterieladesysteme, Schweißtechnik und Solarelektronik konnte im Geschäftsjahr 2010 seinen Umsatz um 52% steigern. Auch für 2011 sind die Alpenländer optimistisch.

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Die Intralogistik ist für Fronius ein wichtiger Markt für Batterieladesysteme. Bild: Fronius
Die Intralogistik ist für Fronius ein wichtiger Markt für Batterieladesysteme. Bild: Fronius
( Archiv: Vogel Business Media )

Genau 499 Mio. Euro erwirtschaftete das Technologieunternehmen im vergangenen Jahr. Das Umsatzplus von 52% wird auch mit der starken Expansion der Firma begründet. Die Batterieexperten eröffneten Vertriebstöchter in Australien, Großbritannien und der Türkei.

Der Konzern verfügt damit über 17 internationale Gesellschaften sowie Vertriebspartner und Repräsentanten in mehr als 60 Ländern. Die Österreich leben vom Export. 94,9% der Produkte gehen ins Ausland. „Diese beachtliche Bilanz lässt sich unter anderem auf die weltweite Erholung der Automobilindustrie und das starke Wachstum vieler Solarmärkte zurückführen“, erklärt Otto Schuster, Geschäftsleitung Marketing und Vertrieb.

Investitionen in Produktion, Logistik und Forschung

Auch für 2011 ist Fronius optimistisch. Bei den Batterieladesystemen werde man das Vertriebsnetz weiter ausbauen, um Kunden noch besser bedienen zu können, heißt es. Dafür investiert das Unternehmen in einen neuen Produktions- und Logistikstandort in Sattledt und in ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Thalheim.

Die Forschung zahlt sich aus. Mittlerweile verfügt Fronius über 737 Patente. 392 Mitarbeiter aus der Forschungsabteilung sorgen dafür, dass es mehr werden, berichtet das „Wirtschaftsblatt“. 2010 entstanden bei Fronius 600 neue Jobs.

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