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Logistikimmobilien Fußbodenheizung für DHL-Paketzentrum

Wegen „suboptimaler“ Zustände im Lager steht die Logistik immer wieder einmal in der Kritik. Dass es auch anders geht, beweist DHL. Der weltgrößte Logistikdienstleister spendiert seinem neuen Paketzentrum, dem größten hierzulande, eine Fußbodenheizung. Die Anlage kommt vom Mönchengladbacher Unternehmen Kreilac.

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(Bild: DHL)

Im nahe Frankfurt am Main gelegenen Ort Obertshausen baut derzeit das weltweit umsatzstärkste Logistikunternehmen DHL das größte Paketzentrum Deutschlands mit einer überbauten Fläche von rund 40.000 m². Mit insgesamt 325 Andockstellen für Lkw gehört der in einer U-Form gebaute Komplex mit künftig bis zu 50.000 verarbeiteten Sendungen pro Stunde sogar zu den größten Paketzentren in ganz Europa. Am Bau des Paketszentrums in Obertshausen ist auch die Mönchengladbacher Firma Kreilac GmbH beteiligt. Als einer der wenigen Spezialisten in Deutschland, der derartige Mammutprojekte abwickeln kann, verlegen die Mönchengladbacher etwa 120 km Kunststoffrohre – das entspricht immerhin einem Zehntel der Länge der zwischen Russland und Deutschland installierten Ostsee-Pipeline.

Bis 0 °C reicht die Wärmepumpe zur Beheizung aus

Wärmeerzeuger sind eine Wärmepumpe (ein Drittel der Leistung) sowie ein Gasbrennwertkessel (zwei Drittel). Die Wärmepumpe stellt bis zu einer Außentemperatur von zirka 0 °C ganz alleine die Wärme zur Verfügung. Wird es kälter, schaltet sich der Brennwertkessel zu.

In der Abkürzung DHL stehen die Buchstaben D und L nicht etwa für Deutschland und Logistik: Die Bezeichnung leitet sich von den drei Gründern Adrian Dalsey, Larry Hillblom und Robert Lynn ab, die das Logistikunternehmen in Kalifornien gegründet hatten, das später die Deutsche Post kaufte. DHL machte 2012 mit 475.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 55,5 Mrd. Euro Umsatz und einen Gewinn von 2,7 Mrd. Euro. Der lag damit knapp 10 % über dem des Jahres 2011. Die Aktiengesellschaft ist in 220 Ländern aktiv.

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