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Forschung Futuristischer Elektro-Lkw in Hannover

Auf der Hannover-Messe 2012 kann man sich über die jüngsten Fortschritte einer Forschungsinitiative der Technischen Universität München (TUM) zur Elektromobilität informieren. Im Mittelpunkt des „Diesel Reloaded“-Projekts steht der Innotruck – ein von Colani entworfenes Elektrofahrzeug, das wie eine Mischung aus Weltraumfahrzeug und ICE anmutet.

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Der futuristisch anmutende „Innotruck“ ist ein von Colani entworfener Hybrid-Lastwagen.
Der futuristisch anmutende „Innotruck“ ist ein von Colani entworfener Hybrid-Lastwagen.
(Bild: TUM)

Mit ihrem Hybrid-Lastwagen Innotruck zeigen die Forscher, wie neue Ansätze in den Bereichen Automotive-, Energie- und IT-Technologien Antworten auf wichtige gesellschaftliche Trends und Bedürfnisse bieten können.

Beim Forschungsprojekt „Diesel Reloaded“ geht es um weit mehr als nur um die Suche nach elektrischen Alternativen für Verbrennungsmotoren. Für die Forscher ist der Innotruck ein intelligentes Energienetz im Kleinformat, das sich zur Kostenreduzierung optimieren lässt und zur Stabilisierung regionaler Stromnetze beiträgt, die künftig weit stärker auf schwankungsanfällige grüne Energiequellen angewiesen sein werden.

Lastkraftwagen entwickeln sich zum „Mobilitätspartner“

Die Forschergruppe der TU München wird von Prof. Dr. Gernot Spiegelberg geleitet, verantwortlich für Initiativen im Bereich Elektromobilität bei Siemens Corporate Technology und Rudolf Diesel Industry Fellow am TUM IAS (Institute for Advanced Study).

Durch die Neugestaltung der Nahtstelle Mensch-Maschine entwickelt sich das Fahrzeug zudem immer mehr zu einem „Mobilitätspartner“. Instrumente und Bedienelemente passen sich dem typischen Verhalten und den individuellen Fähigkeiten des Fahrers an und reagieren auf wechselnde Bedingungen, wie etwa die Verkehrsverhältnisse oder die Aufmerksamkeit des Fahrers.

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