Klimaschutz Grammer will vom Kohlendioxid runter

Der auf Pkw-Innenausstattungen sowie Fahrer- und Passagiersitze spezialisierte Hersteller Grammer hat jetzt konkrete Unternehmensziele definiert: Bis 2030 will man bei seiner Produktion mindestens 50 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid verursachen.

Firmen zum Thema

Bis zur vollständig „grünen“ Produktion wird es wohl noch ein Weilchen brauchen – aber Ende des Jahrzehnts will sich Grammer wenigstens von der Hälfte seiner Kohlendioxidemissionen verabschieden.
Bis zur vollständig „grünen“ Produktion wird es wohl noch ein Weilchen brauchen – aber Ende des Jahrzehnts will sich Grammer wenigstens von der Hälfte seiner Kohlendioxidemissionen verabschieden.
(Bild: Grammer)

Auf dem Weg zur „Green Company“ hat sich die mit Hauptsitz in Ursensollen in der Oberpfalz ansässige Grammer AG ein ehrgeiziges Ziel gesteckt und ein umfassendes Programm gestartet, um sich weltweit nachhaltiger auszurichten. Bis zum Ende dieses Jahrzehnts will der Automobilzulieferer seine CO2-Emissionen um mindestens 50 Prozent senken. Erste Schritte dafür wurden bereits realisiert. So konnte man die Stromversorgung sämtlicher deutscher Standorte auf erneuerbare Energiequellen umstellen. Ähnliche Optionen in anderen Ländern und Regionen würden geprüft, wie es heißt.

Wir nehmen unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt ernst, deshalb haben wir das Thema Nachhaltigkeit in der Grammer-Strategie verankert.

Jens Öhlenschläger, Vorstand Technik

In ihrem Geschäftsbereich Commercial Vehicles produzieren die Oberpfälzer unter anderem auch Sitze, die in Flurförderzeuge der einschlägigen Premiumhersteller einfließen, auch als Nachrüstung. Ein Beispiel dafür ist der Primo Evolution – ein High-End-Premiumsitz mit aktiver Sitzklimatisierung. Der im wahrsten Sinne des Wortes „Arbeitsplatz“ des Staplerfahrers ist mit den neuesten Features ausgestattet: Luft- und Niederfrequenzfederung, pneumatischer Lordosenstütze, elektronischer Gewichtseinstellung sowie dem aktiven Klimasystem.

Sustainability soll zur DNA werden

Um nachhaltig ausgerichtetes Denken zum festen Bestandteil seiner Unternehmens-DNA zu machen, hat Grammer fünf Handlungsfelder definiert. Neben der Entwicklung nachhaltiger Produkte will man direkte Emissionen senken, Energie, Rohstoffe und Materialien effizient einsetzen, seine Recyclingquote steigern sowie den CO2-Fußabdruck der Lieferkette, aber auch der eigenen Produkte, senken. Das Green-Company-Programm von Grammer wird mit internen Awards und dem Austausch von Best-Practice-Beispielen zwischen den über 50 Standorten abgerundet.

(ID:47510249)