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Verpackungsmaterial Grevener Wellpappewerk bringt Schumacher näher an Absatzmärkte

Am 30. Juni hat Schumacher in Greven offiziell die Wellpappeproduktion aufgenommen. Strategisches Ziel der Verpackungsspezialisten: Man will mit der Produktion näher an seine Märkte heranrücken.

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(Bild: Schumacher)

Die inhabergeführte Schumacher-Packaging-Unternehmensgruppe will ihre Verpackungsproduktion noch näher an wichtige Absatzmärkte wie Nordwest-Deutschland, das Ruhrgebiet, Benelux und Skandinavien heranführen. Das neue Werk wurde auf einem 110.000 m² großen Gelände im Airport-Park FMO errichtet, in direkter Nachbarschaft des Flughafens Münster/Osnabrück. Bereits in der ersten Ausbaustufe, die jetzt, nach kaum einem Jahr, fertiggestellt ist, investierte der mittelständische Verpackungsspezialist nach eigenen Angaben 45 Mio. Euro. Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat Schumacher Packaging darum den „NRW.INVEST AWARD 2013“ verliehen. „So sind wir auch als inhabergeführtes mittelständisches Unternehmen in der Lage, unseren Kunden eine breite europäische Marktpräsenz zu bieten – und gleichzeitig einheitlich hohe Technik-, Qualitäts- und Servicestandards an allen Standorten“, erklärt Björn Schumacher. Als Mitglied der Geschäftsführung ist er neben dem neuen Werk in Greven auch für das Stammwerk in Ebersdorf und die polnischen Werke der Gruppe verantwortlich.

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Das neue Werk in Greven verfügt derzeit auf einer Fabrikfläche von 30.000 m² über eine hochmoderne Wellpappenanlage und sechs ebenso moderne Verarbeitungsmaschinen. Zudem steht ein Hochregallager mit einer Kapazität von 15.000 Europaletten bereit. Die 2,50 m breite Wellpappenanlage der Firma BHS ist mit zwei einseitigen Maschinen zur Produktion ein- und zweiwelliger Wellpappe ausgestattet und kann inklusive der F-Welle sämtliche gängigen Wellenarten herstellen. Für die Weiterverarbeitung hat Schumacher Packaging in einen Mehrfarben-Inliner der Firma Bobst investiert, der Bogen bis 2,80 m Breite verarbeitet.

Gesamter Herstellprozess unter einem Dach

Ergänzt wird er durch einen Zwei-Farben-Inliner mit 2,40 m Arbeitsbreite. Eine Sechs-Farben-Flexodruckmaschine, zwei Flachbettstanzen, alle ebenfalls von Bobst, sowie zwei Faltklebemaschinen runden den hochmodernen Maschinenpark in Greven ab. Damit findet an dem Standort der gesamte Fertigungsprozess unter einem Dach statt: von der Herstellung der Wellpappe über die Produktion der Verpackung bis zu hochwertigen Veredelungsmöglichkeiten. Fertige Verpackungen lagern dann im Hochregallager unter idealen Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen.

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