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Güterverkehrszentren GVZ schaffen konzentrierte Logistikpower

Die Bedeutung von Güterverkehrszentren (GVZ) für den Wirtschafts- und Logistikstandort Deutschland lässt sich gar nicht hoch genug einschätzen: Sie sind in und bei wirtschaftsstarken Städten und Regionen angesiedelt, bündeln Logistikzentren und Depots von Unternehmen, schaffen Synergiepotenziale, verknüpfen durch die multimodalen Anbindungsmöglichkeiten Logistikprozesse über unterschiedliche Verkehrsträger wie Straße, Schiene und Wasser miteinander und sorgen für effiziente Verbindungen zu den europäischen Nachbarländern.

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Das GVZ Berlin Süd Großbeeren unterstützt, wie das GVZ Berlin West Wustermark, die Idee des „grünen GVZ“.
Das GVZ Berlin Süd Großbeeren unterstützt, wie das GVZ Berlin West Wustermark, die Idee des „grünen GVZ“.
(Bild: GVZ Berlin/IPG)

Güterverkehrszentren sind makrologistische Schnittstellen mit einer Anbindung an die Verkehrsträger Straße und Schiene sowie teilweise an die Wasserstraße und den Luftverkehr. Darüber hinaus ist die neutrale Managementinstanz der GVZ-Trägerschaften bedeutsam. Mit diesen Merkmalen haben die GVZ-Standorte grundsätzlich ihre Standortattraktivität für Logistikdienstleister sowie für logistikintensive Produktions-, Zuliefer- und Handelsunternehmen unter Beweis gestellt.

Beginnend mit dem GVZ Bremen (1985) hat sich ein GVZ-Netz mit derzeit 35 Standorten in Deutschland entwickelt. Die GVZ-Landschaft ist sehr heterogen geprägt. Dies ist nicht nur auf den unterschiedlichen Beginn und erreichten Stand der GVZ-Entwicklung sowie auf die Größe des GVZ-Areals zurückzuführen, sondern wird ebenfalls durch die Nachfragesituation und Konzentration logistischer Leistungen in den jeweiligen Regionen sowie durch den Unternehmensbesatz an den Standorten bedingt.

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