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Logistics Hall of Fame Heidi Senger-Weiss erste Frau in der virtuellen Ruhmeshalle der Logistik

Heidegunde „Heidi“ Senger-Weiss ist die erste Frau in der Riege der berühmtesten Logistiker diese Welt. Unter 31 Kandidaten aus sieben Ländern wurde die Österreicherin als „erfolgreiche Logistikunternehmerin und Impulsgeberin“ in die virtuelle Ruhmeshalle der Logistik gewählt.

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(Bild: Gebrüder Weiss)

Die feierliche Aufnahme von Senger-Weiss geschieht dann am 25. November 2015 anlässlich der jährlichen Logistics-Hall-of-Fame-Gala im Erich-Klausener-Saal des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin. Anita Würmser, geschäftsführende Jury-Vorsitzende der Logistics Hall of Fame, begründet die Entscheidung der internationalen Expertenjury wie folgt: „Die Wahl war hochspannend. Mit Heidi Senger-Weiss hat sich eine Botschafterin der Logistik durchgesetzt, der die gesamte Logistikbranche Respekt zollt. Ihr Name steht für die Modernisierung und Mitarbeitermotivation.“ Senger-Weiss könne für sich in Anspruch nehmen, weit über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinaus zahlreiche Impulse in der Unternehmensführung, Internationalisierung und Mitarbeitermotivation gesetzt und damit zur Professionalisierung der Branche maßgeblich beigetragen zu haben, heißt es in der Begründung der Jury. Die erste Frau in der virtuellen Ruhmeshalle erkennt früh, dass das Paket einen wesentlichen Stellenwert in der Logistik einnehmen würde. Auf ihre Initiative geht deshalb 1988 die Gründung des Paketdienstes APS Austria Paket System (später DPDA) gemeinsam mit zwei Partnern zurück. Er wird in kurzer Zeit zum Marktführer im B2B-Bereich in Österreich und befindet sich bis heute in Familienbesitzt. Gemeinsam mit ihrem Mann Paul Senger-Weiss treibt sie den IT-Einsatz in der Spedition voran, setzt auf die Internationalisierung und baut bereits in den 80er-Jahren ein europäisches Stückgutnetz auf.

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