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Personalie Hellmann-Generalbevollmächtigter Karl Engelhard geht in den Ruhestand

Nach etwas mehr als 20 Jahren an der Spitze des Logistikdienstleisters Hellmann Worldwide Logistics verabschiedet sich der Generalbevollmächtigte Karl Engelhard am 31. Oktober 2015 mit 71 Jahren in den Ruhestand.

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Am 31. Oktober 2015, einen Tag nach dem 32. Deutschen Logistik-Kongress, geht der Hellmann-Generalbevollmächtigte Karl Engelhard in den wohlverdienten Ruhestand.
Am 31. Oktober 2015, einen Tag nach dem 32. Deutschen Logistik-Kongress, geht der Hellmann-Generalbevollmächtigte Karl Engelhard in den wohlverdienten Ruhestand.
(Bild: Hellmann)

Der gebürtige Franke war Mitglied des Main Boards und hielt die Verantwortung für den Vertrieb, das Marketing und das Produktmanagement inne. Die Bereiche hat er bereits in den letzten Jahren sukzessive an jüngere Kollegen abgegeben. Einige Kernprodukte wie beispielsweise die Krankenhauslogistik führte Karl Engelhard bis zuletzt, so wie er auch für die Lobbyarbeit verantwortlich zeichnete. In den Jahren ist viel passiert, das Unternehmen ist rasant gewachsen. Heute arbeiten weltweit 12.872 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Hellmann und haben im letzten Jahr einen Umsatz von 3 Mrd. Euro erwirtschaftet. Grundsätzlich hat sich Engelhard immer für junge Menschen eingesetzt, wie es heißt. Für sein soziales Engagement wurde ihm daher auch im März 2015 das Europakreuz in Gold im Bremer Rathaus verliehen und 2012 nahm er für das Unternehmen Hellmann den Goldjupiter, der Ehrenpreis des Wirtschaftskomitees Deutschland e.V., entgegen.

Über Umwege die Logistikbranche entdeckt

Engelhard kam über Umwege in die Logistik. Nach einer Ausbildung zum Textilkaufmann, dann zwei Jahre bei der Bundeswehr, arbeitete er 32 Jahre in der Kaffeebranche. Im Alter von 51 Jahren wechselte er in die Logistikindustrie zu Hellmann. Karl Engelhard: „Diese Entscheidung habe ich nicht einen Tag bereut. Es hat mir immer sehr viel Spaß gemacht und ich war sehr gern für das Unternehmen tätig.“

In Bremen, wo er stets seinen Dienstsitz hatte, beginnt nun der neue Lebensabschnitt. Auf die Frage, ob er sich auf diese Zeit freut, antwortet Engelhard: „Ich halte es mit Martin Luther, der sagte, wenn ich wüsste, dass die Erde morgen untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Wie es heißt, gehen die Kollegen und Mitarbeiter aber auch eher von einem Unruhestand aus. Dass Karl Engelhard die Tage zuhause verbringt und nicht mehr aktiv voran prescht, kann sich bei Hellmann kaum jemand vorstellen.

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