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Wasserstoff-Infrastruktur Hochdrucktrailer nehmen Betrieb auf

Der Industriegase-Spezialist Air Products hat jetzt den Smartfuel-Wasserstoff-Hochdrucktrailer vorgestellt, mit dem große Volumina Wasserstoff bei hohem Druck an das wachsende Netzwerk von Smartfuel-Wasserstoff-Tankstellen geliefert werden können und dort zu deutlichen Kostensenkungen führen.

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(Bild: Air Products)

Der Trailer ist der erste einer Flotte neuartiger Wasserstoff-Hochdrucktrailer, die in den nächsten Monaten zum Einsatz kommen wird. Der hochmoderne Smartfuel-Hochdrucktrailer verfügt über spezielle Verbundflaschen für die Lagerung von Wasserstoff, die eine kosteneffiziente Lieferung von Wasserstoff, hergestellt in zentralen Produktionsanlagen, bei einem Druck von deutlich über 350 Bar ermöglichen. Dies stellt eine erhebliche Verbesserung im Vergleich zu herkömmlichen Wasserstofftrailern dar, bei denen mit einem Druck von 200 Bar gearbeitet wird. Durch den erhöhten Druck ist für die Betankung von 350-Bar-Fahrzeugen keine Kompression vor Ort mehr erforderlich, während bei der Betankung von 700-Bar-Fahrzeugen die Kompressionsleistung an der Tankstelle deutlich reduziert wird. Dies führt zu einem geringeren Investitionsaufwand sowie einer erheblichen Reduzierung der Betriebskosten für den Tankstellenbetreiber, wie es heißt.

Wasserstoff-Tankstelle benötigt viel weniger Platz

Durch die Minimierung der Kompression vor Ort erhöht sich auch die Zuverlässigkeit der Betankungsanlage. Dies hat Air Products unmittelbar bei seiner Smartfuel-Bustankstelle in London nachgewiesen. Hier wird eine Verfügbarkeit erreicht, die durchweg den Erwartungen der Busbranche entsprecht. Das Lieferkonzept des Smartfuel-Hochdrucktrailers sorgt außerdem für eine deutliche Reduzierung des Platzbedarfs einer Wasserstoff-Tankstelle, insbesondere im Vergleich zu Betankungslösungen mit Wasserstoffproduktion vor Ort, wie zum Beispiel Elektrolyse.

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