Transportbehälter Idee des Monats spart VW 170.000 Euro

Volkswagen-Mitarbeiter Thomas Beese (52) aus Wolfsburg hat mit einem guten Einfall dafür gesorgt, dass das Unternehmen bei der Beschaffung von Transportbehältern fast 170.000 Euro im Jahr spart.

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Kurz vor der „Hochzeit“ bei Volkswagen Nutzfahrzeuge: Ein Amarok-Chassis wartet auf die Zusammenführung mit der Kabine.
Kurz vor der „Hochzeit“ bei Volkswagen Nutzfahrzeuge: Ein Amarok-Chassis wartet auf die Zusammenführung mit der Kabine.
(Bild:VWN)

Volkswagen verwendet die Behälter zum Beispiel für den Transport von Lenkrädern, Scheinwerfern und Kabelsätzen. Das Volkswagen-Ideenmanagement am Standort Wolfsburg hat Beeses Vorschlag als Idee des Monats ausgezeichnet. Der gelernte Maschinenschlosser arbeitet seit 36 Jahren für Volkswagen, sein Aufgabengebiet ist die Reparatur von Transportbehältern. Bei speziellen Behältertypen bestehen die Seitenwände aus Hohlkammerplatten, die innen mit einer Noppenfolie verstärkt sind – hier setzt Beeses Verbesserungsidee an.

Aufmerksamkeit und Kostenbewusstsein zahlen sich aus

„Früher wurden für die grauen Platten stets graue Noppenfolien verwendet. Bei einem Firmenbesuch bin ich auf eine schwarze Noppenfolie aufmerksam geworden, die sich nur in der Farbe unterscheidet und preiswerter zu beschaffen ist“, berichtet der Ideengeber. Tests des Dortmunder Fraunhofer-Instituts ergaben, dass sich die kostengünstigere schwarze Folie für die Transportbehälter ebenso gut eignet wie die teurere graue. Optisch besteht bei den fertigen Behältern kein Unterschied. Die Leiterin des Industrieservice bei Volkswagen, Annett Moerlin, sagt: „Dank der Idee von Thomas Beese können wir die Kosten ohne jeden Qualitätsverlust deutlich senken. Aufmerksamkeit und Kostenbewusstsein von Herrn Beese sind vorbildlich.“

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