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Warenwirtschaftssystem Integrierte Bestands- und Dispositionsoptimierung

| Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

Wewo Schrauben-Befestigungsteile setzt Einkauf künftig auf SNC/Inventory+, eine in Microsoft Dynamics NAV integrierte Speziallösung für die Bestands- und Dispositionsoptimierung der Sievers-Group. So will das Unternehmen seinen Lagerbestand um bis zu 20 % senken und eine vereinfachte Disposition sowie reduzierte Kapitalbindung erreichen.

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Das Produktportfolio von Wewo umfasst mehr als 500.000 verschiedene Artikel, wovon rund 50.000 ständig bevorratet werden.
Das Produktportfolio von Wewo umfasst mehr als 500.000 verschiedene Artikel, wovon rund 50.000 ständig bevorratet werden.
(Bild: Wewo)

Wewo ist ein Hersteller und Lieferant von Befestigungsmitteln. Das Produktportfolio des im niederrheinischen Straelen ansässigen Unternehmens umfasst mehr als 500.000 verschiedene Artikel, wovon rund 50.000 ständig bevorratet werden. Aufgrund der hohen Kapitalbindung ist die Pflege der Dispositionsparameter am Artikel für Wewo sehr wichtig. Das eingesetzte Warenwirtschaftssystem bietet jedoch keine statistische Auswertung und die kontinuierliche manuelle Pflege der Daten ist sehr zeitaufwendig. Als Folge sind Artikeldaten oftmals veraltet. Der Lagerbestand entspricht nicht den Bestellanforderungen der Kunden.

Überkapazitäten bei langsam drehenden Artikeln

SNC/Inventory+ ist nach Unternehmensangaben die erste Speziallösung für die Bestands- und Dispositionsoptimierung zur direkten Integration in Microsoft Dynamics NAV. Dank umfassender Funktionen sollen sich große Datenmengen anwendungsgerecht analysieren lassen. Darüber hinaus erzeugt das System auf Basis früherer Absatzzahlen optimale Bestellvorschläge und löst diese bei Bedarf direkt aus. Um den praktischen Mehrwert der Lösung und die Möglichkeiten zu veranschaulichen, führte die Sievers-Group zunächst einen Testlauf bei dem Befestigungsmittelhersteller durch. Dabei zeigte sich: Wewo hat insbesondere im Bereich langsam drehender Artikel Überkapazitäten. Einige Warengruppen waren seit über einem Jahr nicht mehr angefragt worden, wodurch das Unternehmen einen Bestandswert von rund 400.000 Euro gebunden hatte.

Neue Strukturen für den Einkauf

Mit SNC/Inventory+ soll sich das ändern. „Die Testphase hat uns Potenziale aufgezeigt“, erklärt Marcel Waitschekauski, Assistenz Abteilungsleitung Einkauf/Logistik bei Wewo. „Indem wir die Bestellmengen dem tatsächlichen Bedarf noch besser anpassen, rechnen wir mit einer Reduzierung unseres Lagerbestandes um 20 %.“ Wewo nutzt die Implementierung der neuen Lösung zudem als Gelegenheit, um die Strukturen im Einkauf zu optimieren. Mitarbeiter werden entlastet und können sich wieder auf ihre Kernaufgaben rund um das Lieferantengeschäft konzentrieren.

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