Qualifizierung Jungheinrich nutzt Kurzarbeit zur Weiterbildung

Redakteur: Claudia Otto

Die Jungheinrich Moosburg GmbH nutzt laut Unternehmensmitteilung die durch die Kurzarbeit gebotenen Möglichkeiten und hat Mitarbeitern der Elektrostaplerproduktion eine IHK-zertifizierte Weiterbildung angeboten.

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Derzeit werden bei Jungheinrich in Moosburg mehr als 40 Mitarbeiter der Elektrostaplerproduktion (EFG-Linie), vom Produktionsleiter bis zum Produktionsmitarbeiter, weitergebildet. Für die Kurse sind in Summe pro Mitarbeiter etwas mehr als 300 h veranschlagt. „Wir nutzen die Kurzarbeit, um unsere Mitarbeiter für die Zukunft fit zu machen!“, sagt Dr. Josef Weinzierl, Leiter der Produktlinie Elektrostapler (EFG) bei Jungheinrich.

Agentur für Arbeit unterstützt Jungheinrich-Weiterbildung

Die freiwillige Zusatzausbildung erfolgt im Rahmen eines „Lean Expert“ genannten und von der Agentur für Arbeit anerkannten Weiterbildungsprojektes. An ihm nehmen Mitarbeiter aller Altersgruppen der EFG-Linie teil. „Bei dieser Weiterbildung legen wir zum einen den Fokus auf prozessorientiertes Denken und Handeln“, so Weinzierl weiter. Darüber hinaus wolle man den Mitarbeitern fundierte Kenntnisse in der nachhaltigen Qualitätssicherung vermitteln.

Die Kurse finden an den vereinbarten Kurzarbeitstagen statt, und sollen im Frühjahr 2010 abgeschlossen sein. Dann erhält jeder Mitarbeiter, der die Weiterbildungsmaßnahme erfolgreich abschließt, ein offiziell anerkanntes Zertifikat. Die Kosten für die bisher größte Weiterbildungsmaßnahme bei Jungheinrich Moosburg teilen sich das Unternehmen und die Agentur für Arbeit Freising.

Jungheinrich stärkt seine Wettbewerbsfähigkeit

Deren Geschäftführerin Karin Weber: „Ich begrüße ausdrücklich die Initiative von Jungheinrich und hoffe, dass das Engagement des Unternehmens Schule macht und sich mehr Betriebe zur Qualifizierung ihrer Belegschaften entschließen.“ Qualifizierung sei ein wichtiger Faktor – sowohl für Betriebe als auch für die Beschäftigten – um sich für den kommenden Aufschwung zu rüsten, so Weber weiter. „So stärken Unternehmen wie Jungheinrich mittel- und langfristig ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit.“

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