Zukunftssicherung Jungheinrich stattet neues Wacker-Neuson-Logistikzentrum aus

Redakteur: Peter Königsreuther

Jungheinrich baut jetzt für Wacker Neuson, ein führender Hersteller von Baugeräten und Kompaktmaschinen, in Reichertshofen ein neues Logistikzentrum.

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Spatenstich erfolgt! In Reichertshofen entsteht ein neues Logistikzentrum für Wacker Neuson. Jungheinrich sorgt für eine moderne Automatisierung der Logistikabläufe.
Spatenstich erfolgt! In Reichertshofen entsteht ein neues Logistikzentrum für Wacker Neuson. Jungheinrich sorgt für eine moderne Automatisierung der Logistikabläufe.
(Bild: Wacker Neuson / A. Goettert)

Durch den Neubau eines circa 10.000 Quadratmeter umfassenden Logistikzentrums in Silobauweise sollen die innerbetrieblichen Transportwege bei Wacker Neuson deutlich verkürzt und Kapazitäten für weiteres Wachstum geschaffen werden, wie es dazu heißt. Der Grund für diesen Schritt sei, dass gestiegene Anforderungen sowie kürzere Bestellzyklen und Lieferzeiten den Baugerätehersteller an seine Kapazitätsgrenzen gebracht haben. Der Beitrag von Jungheinrich beinhaltet eine umfassende Automatisierung der logistischen Abläufe, heißt es weiter. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Anlage ist nach Aussage der Beteiligten für den Sommer 2022 geplant.

Beschleunigter Materialfluss aus einer Hand

Jungheinrich kümmert sich dabei um die Materialflussanalyse, vom Konzept bis zur Umsetzung. Das Logistikzentrum wird auch ein automatisches Hochregallager haben, das als Herzstück gilt. Es handelt sich dabei um ein 54 Meter langes Hochregallager, in dem die Paletten bis zu rund 24,5 Meter hoch eingelagert werden können. Jungheinrich-Regalbediengeräte sorgen rund um die Uhr für besonders kurze Ein- und Auslagerzyklen, wie betont wird. Die Steuerung und die Anlagenvisualisierung für die Fördertechnik und die Regalbediengeräte gehören auch dazu. Kommissionierung und Bereitstellung erfolgen an ergonomischen Arbeitsplätzen, die mit Handlingtools ausgestattet sind.

Dazu kommt ein manueller Lagerbereich mit automatisierten Kommissionierplätzen sowie ein Lift, der die Kleinteilelagerung unterstützt. Das Logistikzentrum sei auf weiteres zukünftiges Wachstum ausgelegt. Denn die spätere Erweiterung des Hochregallagers um zwei Gassen ist laut Jungheinrich in diesem Konzept möglich.

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