Suchen

Industrie 4.0

Kaizen war gestern - jetzt kommt Industrie 4.0 in die Logistikprozesse

Seite: 3/3

Firmen zum Thema

Doch nicht nur die Wissenschaftler und FTS-Anbieter dürfen sich auf die intelligente Fabrik freuen. Auch die RFID-Schmieden wittern seit Monaten Morgenluft. „RFID kann Produkte intelligent machen. Die Möglichkeiten des Barcodes sind begrenzt", meint Dr. Wolfgang Kern, vom IT Dienstleister Atos und Leiter der Innovationsschmiede C-LAB. In der Branche munkeln manche: Vielleicht ist die Industrie 4.0 die letzte Chance der RFID-Technik, denn ein flächendeckender Einsatz der Chips, der vor Jahren schon einmal propagiert wurde, lässt bis heute auf sich warten – die Kosten waren zu hoch. Vom Leiterplattenbauer bis zum Keilriemenhersteller – alle Industrien könnten zukünftig ihre Produkte mit Intelligenz ausstatten, sind Experten überzeugt. RFID-gechippte Teilprodukte schlagen zukünftig dann wieder den Bogen zwischen Intra- und Extralogistik. Kaizen und die Koreaner sind dagegen harmlos.

Wer wissen will, wie die Fabrik der Zukunft aussehen könnte, der sollte einen Blick in die Halbleiterproduktion werfen, sagen Fachleute. Reinräume versus Stahlregal und Stapler – größer kann der Kontrast kaum sein. Doch gerade die Logistiker könnten die sein, die mit ihrem Automatisierungswissen die Prozesse neu mitgestalten und vielleicht kopieren dann die Japaner Produktionsmethoden made in Germany.

(ID:38645970)