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Transport Logistic Künstliche Intelligenz wird Transportlogistik verändern

Just in time produzieren und liefern, Prozesse online steuern – im produzierenden Gewerbe setzen viele Unternehmen auf Digitalisierung und Automatisierung. Auf der Münchner Fachmesse stellt Transporeon seinen Beitrag für eine durchgängig datengetriebene Supply Chain vor – auch in zahlreichen Fachvorträgen auf dem Messestand.

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Marc-Oliver Simon ist Mitgründer und CEO von Transporeon.
Marc-Oliver Simon ist Mitgründer und CEO von Transporeon.
(Bild: Transporeon)

Darunter finden sich Lösungen für eine datenbasierte Optimierung der Transportvergabe sowie ein durchgängiges Tracking von Komplett- und Teilladungen. Gemeinsam mit Transporeon stellt zudem TIM Consult seinen komplett überarbeiteten Onlineservice zur Auswertung der Preis- und Kapazitätsentwicklung bei europäischen Straßentransporten vor.

Kopf statt Bauchgefühl

Die Disponenten verladender Unternehmen müssen täglich die Frage beantworten, ob sie Transportaufträge zu festen Raten vergeben oder kurzfristig auf dem Spotmarkt ausschreiben. Bisher haben Verlader aus dem Bauch entschieden. Das muss nicht sein, denn Transporeon hat neue Funktionen entwickelt, die datenbasierte Entscheidungen ermöglichen. „Offer Retrospect“ und „Offer Prediction“ liefern mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) wichtige Hinweise, welche Vergabevariante – ratenbasiert oder Spotmarkt – voraussichtlich erfolgreicher und wirtschaftlicher ist. Zudem können die verfügbaren Kapazitäten für geplante Transporte vorhergesagt werden.

Mit der neuen Big-Data-Funktion „Connecting Load Agent“ werden die Beladetermine mit den Entladezeitpunkten der Spediteure verglichen. Der Verlader erfährt dadurch, wie viele Spediteure im Umkreis seines Beladeortes entladen werden. Entscheidet er sich für eine Spotmarkt-Vergabe, kann er mögliche Leerfahrten aufseiten der Spediteure nutzen und dadurch bessere Angebote erzielen. Der Spediteur profitiert von sinkenden Leerkilometern – und nicht zuletzt nützt dies auch der Umwelt.

Einfache Implementierung

Ein weiteres wichtiges Thema auf der Münchner Messe ist die Transportverfolgung von Komplett- und Teilladungen. Gemeinsam mit dem Real-Time-Visibility-Experten Sixfold bietet Transporeon eine integrierte und einfach zu implementierende Lösung. Sixfold bindet die Lkw-Flotten der Speditionen vornehmlich über die jeweiligen Telematik-Systeme an. Durch die nahtlose Integration in Transporeon müssen sich die Verlader nur noch auf einer Plattform einloggen, um Transporte zu vergeben, Zeitfenster zu managen und die Lieferungen in Echtzeit inklusive der zu erwartenden Ankunftszeit (ETA = Estimated Time of Arrival) zu verfolgen. Das ist bislang einmalig im europäischen Markt.

Transporeon, Halle A3, Stand 101/202

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