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Hebetechnik Lasthebemagnet hebt ab 2 mm Stärke

Die neuen Lasthebemagnete-Modelle TML 250 und 500 (TML steht für „Thin Material Lifting“) heben nach Angaben des Herstellers bereits Material ab 2 mm Stärke. In der Branche sei dieses Leistungsmerkmal bisher einzigartig, wie es heißt, und eröffne neue Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise im Fassaden- und Behälterbau.

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Der Permanent-Lasthebemagnet TML 500, angeflanscht zwischen Eisenträgern.
Der Permanent-Lasthebemagnet TML 500, angeflanscht zwischen Eisenträgern.
(Bild: Alfra)

Magnete der gleichen Leistungsklassen begännen erst ab circa 8 mm ihre Kraft zu entfalten, wie es heißt. Ganz anders die Geräte von Alfred Raith: Während der TML 250 über eine maximale Hebekraft von 250 kg verfügt, ist das Modell TML 500 für die Aufnahme von Lasten bis zu 500 kg konzipiert. Das Modell TML 250 entfaltet seine volle Hebekraft von 250 kg ab einer Materialstärke von 9 mm und wartet bereits bei 3 mm starkem Material mit einer Hebekraft von rund 100 kg auf. Der TML 500 stellt seine volle Leistung ab einer Stärke von 10 mm zur Verfügung. Bereits ab 5 mm starken Materialien liefert er beeindruckende 250 kg Hebekraft. In puncto Sicherheit erfüllen beide Modelle die gesetzlichen Vorgaben: Die Kraft, die zum Abreißen des Magneten nötig ist, beträgt das Dreifache der Hebekraft des jeweiligen Modells.

Magnetkraftfeld in die gewünschte Richtung fokussiert

Vollkommen neue Wege sei Alfred Raith bei der Entwicklung der Permanentmagnete gegangen: „Wir haben einen Magnettyp entwickelt, der sein Magnetfeld ideal aufbaut. Damit vermeiden wir Streuverluste und fokussieren das Kraftfeld in die gewünschte Richtung. Bei fast allen Anwendungen zahlt sich dies positiv aus. Wir erreichen dadurch bei geringem Masseeinsatz schon beträchtliche, magnetische Kräfte“, erklärt Ulrich Adam, Geschäftsführer der Alfred Raith GmbH. Permanentmagnete galten bisher häufig als groß, schwer oder sperrig. „Unsere begeisterten Anwender bewerten unsere neuen Magneten als handlich, sportlich und sogar schick“, berichtet Ulrich Adam.

Durch die flexible Positionierung und die perfekte, magnetische Materialdurchdringung lässt sich beispielsweise der Transport von Stahlblechen ohne den Einsatz von Greifzangen erledigen, so das Unternehmen. „Ein solcher Einsatz ist mit herkömmlichen Magnetsystemen nahezu unmöglich. Außerdem lassen sich mit unseren TML-Magneten unerwünschte Klauenabdrücke auf dem Material komplett vermeiden. Wer einen TML einmal in den Händen hält und einsetzt, der will ihn nicht mehr hergeben“, ist Adam überzeugt.

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