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Konjunktur Logistik in Hamburg schafft 1500 neue Stellen

| Redakteur: Claudia Otto

Die Logistik in Hamburg ist wieder auf Wachstumskurs und die Stimmung in der Branche ist deutlich positiver als im Bundesvergleich. Das ist das Ergebnis der aktuellen Mitgliederbefragung der Logistik-Initiative Hamburg in Zusammenarbeit mit dem SCI/Logistikbarometer.

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Prof. Dr. Peer Witten, Logistik-Initiative Hamburg (l.) und Frank Horch, Behörde für Wirtschaft und Arbeit Hamburg, freuen sich über die positive Stimmung in der Hansestadt. Bild: Logistik-Initiative Hamburg
Prof. Dr. Peer Witten, Logistik-Initiative Hamburg (l.) und Frank Horch, Behörde für Wirtschaft und Arbeit Hamburg, freuen sich über die positive Stimmung in der Hansestadt. Bild: Logistik-Initiative Hamburg
( Archiv: Vogel Business Media )

68% der Befragten in Hamburg berichten von einer verbesserten Geschäftslage, beim bundesweiten Konjunkturbarometer Logistik waren es nur 36%. Die Einschätzungen für die Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr sind in Hamburg noch positiver. Das mache die Logistik wieder zu einer Jobmaschine. 2011 planen zwei Drittel der Hamburger Unternehmen wieder Mitarbeiter einzustellen. 1500 Stellen sollen laut Auskunft der Unternehmen neu geschaffen werden.

Investitionen in Hamburg steigen weiter

Hamburg bleibt laut Umfrage auch bei den Investitionen für 2011 positiv gestimmt: Schon in 2010 haben die Hamburger Logistiker deutlich mehr investiert als im Bundesvergleich. Berichten im bundesweiten SCI/Logistikbarometer nur 33% der Befragten von gestiegenen Investitionen, waren es in Hamburg 46% und das soll sich auch in 2011 fortsetzen. Und auch der neu formierte Senat habe sich die Stärkung des Logistik- und Schifffahrtsstandortes Hamburg als vorrangiges Thema auf die Fahnen geschrieben.

Frank Horch, Präses der Behörde für Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg, betont: „Elementare Triebfeder für Wachstum ist und bleibt der Hamburger Hafen - der auch zukünftig das Herzstück der Metropolregion Hamburg bleiben soll - sowie ganz besonders die Fahrinnenanpassung der Elbe!“

Infrastruktur gezielt verbessern

Als weitere wesentliche Erfolgsfaktoren sieht Horch gezielte Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen. „Hierbei ist zwischen Maßnahmen zur intelligenteren Nutzung bestehender Infrastruktur, etwa durch die Entwicklung zukunftsfähiger Verkehrs-Telematiksysteme, und dem Ausbau der bestehenden Infrastruktur wie etwa die Stärkung der Hinterlandanbindungen durch den Bau der Hafenquerspange oder den stetigen Ausbau der Hafenbahn sowie Entwicklung diverser IT-Projekte, die eine bessere Vernetzung vieler Akteure ermöglichen und nachhaltiges Wachstum sichern, zu unterscheiden“, so Horch.

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