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Luftfracht Logistik zum Valentinstag: 1000 t Rosen für die Liebenden

Redakteur: Robert Weber

Marlene Dietrich sang einst: Sag mir, wo die Blumen sind. Die Piloten und Logistiker der Lufthansa Cargo wissen es. Sie flogen in den letzten Tagen über 1000 t Rosen aus Afrika und Südamerika nach Europa.

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(Bild: Lufthansa Cargo)

Die größten Exportländer für Rosen sind Kenia, Kolumbien und Ecuador, dessen Hauptstadt Quito auch die „Stadt des ewigen Frühlings“ genannt wird. Lufthansa Cargo verbindet all diese Blumen-Länder mehrmals wöchentlich mit dem Drehkreuz Frankfurt. Zum Valentinstag wird die normale Frequenz der Verbindungen durch Sonderflüge aufgestockt, um die außergewöhnlich hohe Nachfrage zu bedienen. Eigens für den Transport verderblicher Ware wie Blumen und Lebensmitteln hat Lufthansa Cargo das Spezialprodukt Fresh/td entwickelt.

Die beförderte Menge entspricht einem Gewicht von etwa 1000 Kleinwagen. Der logistische Prozess, bis zu 90 t Rosen in einen einzigen Flugtransport zu packen, ist nach Aussagen der Fluggesellschaft umweltfreundlicher als die Aufzucht heimischer Rosen. Diese verursachen einer Studie der britischen Cranfield University zufolge mehr CO2, da jede einzelne Blume für ihr Wachstum künstliche Bewässerung und zusätzliche Wärmezufuhr benötigt, heißt es in einem Statement der Lufthansa.

Doch in den sozialen Netzwerken regt sich auch Kritik an dem Blumenimport. Ein kreativer Vorschlag: „Malt Blumen, macht euch Blumen aus Papier, verzichtet auf das Kaufen - Wasser in Afrika ist knapp!“

Für alle Männer oder Frauen, die noch kein Geschenk haben, den empfehlen wir den Beitrag aus der „Süddeutschen Zeitung“ (mehr hier).

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