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Logistikdienstleister Logwin ist Leading Partner von Lufthansa Cargo

| Redakteur: Claudia Otto

Der weltweit tätige Logistikdienstleister Logwin, Grevenmacher/Luxemburg, hat mit der Lufthansa Cargo AG eine Vereinbarung für die Verwendung von Electronic Data Interchange (EDI) unterzeichnet. Dies gab der Logistikdienstleister jetzt bekannt. Damit ist es eigenen Angaben zufolge das erste Unternehmen, das von dem Carrier als Leading Partner ausgewählt wurde.

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Den E-Freight-Vertrag haben unterzeichnet: Mario Blumenröhr, Lufthansa Cargo (links stehend), Helmut Kaspers, Logwin (rechts hinten), Markus Witte, Lufthansa Cargo (links sitzend) und Andy Nutz, Logwin. Bild: Lufthansa Cargo
Den E-Freight-Vertrag haben unterzeichnet: Mario Blumenröhr, Lufthansa Cargo (links stehend), Helmut Kaspers, Logwin (rechts hinten), Markus Witte, Lufthansa Cargo (links sitzend) und Andy Nutz, Logwin. Bild: Lufthansa Cargo
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Vertrag ist rückwirkend ab 17. November 2010 gültig, wie es heißt. Seitdem könne Logwin ausschließlich auf Basis eines elektronischen Air Waybill (Luftfrachtbrief) mit der Lufthansa Cargo AG Frachtverträge schließen und Transporte durchführen. Der erste Luftfrachttransport mit elektronischem Air Waybill startete den Angaben nach am 18. November 2010 von Stuttgart nach Chicago.

Elektronischer Vertragsabschluss beschleunigt Transporte

„Mit dem elektronischen Vertragsabschluss können wir die Transporte ab sofort vereinfachen und damit beschleunigen“, sagt Helmut Kaspers, COO Air + Ocean bei Logwin. „Das ist für uns der Einstieg in die generelle Abwicklung per E-Freight – wir beginnen damit, uns vom Papierdokument zu verabschieden.“

Logwin ist schon seit Monaten in der Lage, für seine Kunden die komplette Dokumentation von Luftfrachtsendungen elektronisch abzubilden – vorausgesetzt, die Abwicklung bei den anderen Beteiligten der Supply Chain ist ebenfalls E-Freight-tauglich.

Iata-Vorgaben regeln die Abläufe

Idee und Standard für den elektronischen Air Waybill kommen von der International Transport Association (Iata), die das Verfahren zusammen mit Interessengruppen aus der Industrie entwickelt hat. Ziel war, den Luftfrachtbrief aus Papier überflüssig zu machen. Die Iata-Vorgaben regeln bis ins Detail die Abläufe für „Carriage of Cargo using Electronic Data Interchange“, auf ihnen basieren die entsprechenden Verträge zwischen Logwin (als Shipper) und Lufthansa (als Carrier).

„Die Vereinbarung gilt generell für alle Luftfrachttransporte, die Lufthansa Cargo und Logwin gemeinsam durchführen“, sagt Helmut Kaspers. „Unsere Kunden profitieren dadurch nicht nur von schnelleren Prozessen, sondern auch von mehr Transparenz und Sicherheit: Inhaltliche Angaben können nicht nachträglich verändert werden, die unautorisierte Nutzung durch Dritte wird ausgeschlossen, Form und geforderter Inhalt des elektronischen Dokuments sind genau festgelegt.“ Bereits in diesem Jahr will Logwin die Iata-Vorgabe, 10% aller Luftfrachttransporte als E-Freight – Sendungen abzufertigen, erfüllen.

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