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Strategische Personalplanung Low Performer sind High Performer am falschen Platz

| Autor / Redakteur: Jens-Peter Paulsen / Claudia Otto

Eigentlich ist es ganz einfach: Low Performer sind im Grunde High Performer am falschen Platz. Ein neues Verfahren optimiert die Passung zwischen Job und Personal und hilft auf diese Weise, nicht nur dem Fachkräftemangel, sondern auch Burn-Out-Erscheinungen entgegenzuwirken.

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Bleibender Erfolg entsteht oft nur dann, wenn sowohl die personellen als auch die für die Unternehmensstrategie entscheidenden Zahnräder optimal ineinander greifen.
Bleibender Erfolg entsteht oft nur dann, wenn sowohl die personellen als auch die für die Unternehmensstrategie entscheidenden Zahnräder optimal ineinander greifen.
(Bild: ArchMen - Fotolia.com)

Der Mangel an qualifizierten Fachkräften verschärft sich. Auf lange Sicht wird es der Maschinenbau schwer haben, seinen Nachwuchssorgen entgegenzuwirken. Zwar zeigen sich mittelständische Industrieunternehmen momentan recht erfolgreich am Markt, dennoch wächst die Skepsis, ob sich diese Entwicklung auch so fortsetzen wird. Förderlich ist es jetzt für Unternehmen, wenn sie auf einen gesunden Personalstamm aufbauen können. Denn – auch wenn dies vielen Unternehmen nicht bewusst ist – entsteht bleibender Erfolg oft nur dann, wenn sowohl die personellen als auch die für die Unternehmensstrategie entscheidenden Zahnrädchen optimal ineinandergreifen.

Sich für personelle Veränderungen die nötige Zeit nehmen

Das bringt Firmen in die unbedingte Pflicht, schon bei der Auswahl qualifizierter Fachkräfte auf die verschiedenen Persönlichkeits-typen und deren individuelle Qualitäten zu achten. Diese müssen jeweils exakt festgestellt und mit gegebenen organisatorischen Anforderungen abgestimmt werden. Fehlpassungen, die nicht selten für mangelnde Effizienz im Unternehmen verantwortlich sind, können so vermieden, die Wirkkraft der Firma kann entscheidend gesteigert und ausgebaut werden.

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Das macht die Bedeutung der strategischen Personalplanung für mittelständische Unternehmen der Industrie deutlich. Die Einstellung eines Bewerbers oder auch den Einsatz einer Führungskraft spontan zu entscheiden und dadurch übers Knie zu brechen, formt keinen homogenen Personalstamm und lässt so auch keine unbedingt notwendige funktionierende Mitarbeiterbasis zu.

Aus diesem Grund raten Experten eindringlich dazu, sich die für personelle Veränderungen notwendige Zeit zu nehmen. Ebenso wie die Auswahl des Bewerbers müssten auch interne Veränderungen sorgfältig geprüft und durchdacht werden. Haben Auswahl und Passung Erfolg, verbessert dies wesentlich das Zusammenspiel zwischen Mitarbeiter und Unternehmen. Firmen, die sich im Gegensatz dazu auf dem momentan verfügbaren Personalstamm ausruhen, könnten möglicherweise entscheidende Verbesserungschancen für ihr Unternehmen verspielen.

Förderprogramm „Unternehmenswert Mensch“ ins Leben gerufen

In welcher Art und Weise im Sektor Maschinenbau tätige Unternehmen ihre Möglichkeiten schließlich wahrnehmen, hängt von verschiedenen Faktoren wie Größe oder Unternehmensstrategie ab. Jedes mittelständische Unternehmen muss jeweils den für ihn richtigen Weg finden, der das Zusammenspiel zwischen Personal und Unternehmen optimiert. Als Herausforderung kann sich in diesem Fall ergeben, dass eine langfristige Planung oft nur schwer durchführbar ist und auf die strategische Personalplanung nur selten der dazu notwendige Fokus gelegt wird.

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