Infrastruktur Lufthansa Cargo modernisiert Frankfurter Hub

Jede Menge Auftrieb herrschte beim Gruppenfoto am Hub Frankfurt von Lufthansa Cargo. Mit einem Auftrag zur Modernisierung des Hochregallagers seines Road Feeder Services an Vollert und Körber will der Luftfrächter die Modernisierung im Konzern weiter vorantreiben.

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Jede Menge los war am Frankfurter Hub von Lufthansa Cargo bei der Unterzeichnung des Modernisierungsvertrags mit Vollert und Körber.
Jede Menge los war am Frankfurter Hub von Lufthansa Cargo bei der Unterzeichnung des Modernisierungsvertrags mit Vollert und Körber.
(Bild: Lufthansa Cargo)

Es muss nicht immer ein kompletter Neubau sein: Mit einer Mischung aus Neu- und Umbau will Lufthansa Cargo das Logistikzentrum an seinem Heimatdrehkreuz Frankfurt erneuern. Das Ganze segelt unter dem Infrastrukturprogramm „LCCevolution“, die komplette Modernisierung des Lufthansa Cargo Centers soll 2029 abgeschlossen sein. Dafür hat man sich zwei kompetente Partner ins Boot geholt: Vollert Anlagenbau, Spezialist für schwere Anlagen und Großteile, und das Körber-Geschäftsfeld Supply Chain mit seiner breiten Palette bewährter End-to-End-Technologien für die Logistik. Jetzt wurde der Vertrag für die Erneuerung des Road-Feeder-Services-(RFS-)Stackers unterzeichnet – auch Luftfracht-Ersatzverkehr genannt, den Zubringerdienst für per Lkw beförderte Luftfracht.

Unsere Kunden im Bereich Road Feeder Services profitieren künftig von kürzeren Umschlagszeiten und einer effizienteren Abfertigung von Transporten per Lkw.

Harald Gloy, Vorstand Operations und Personal bei Lufthansa Cargo

Vollert und Körber, die erst kürzlich das Vergabeverfahren für sich entscheiden konnten, sind für die Modernisierung der Mechanik, der Steuerung sowie der IT des Hochregallagers verantwortlich. Miebach Consulting macht mit seiner planerischen Unterstützung das Trio komplett.

Schwergewichte für das Retrofit engagiert

Hans-Jörg Vollert, CEO des Weinsberger Maschinen- und Anlagenbauers, freut sich sehr, bei diesem Infrastrukturprojekt von Lufthansa Cargo dabei sein zu können. „Wir bringen unsere gesamte Erfahrung von fast 100 Jahren bei Intralogistikkonzepten im Schwerlastbereich ein“, so der Firmenchef. Dirk Hejnal, CEO des Körber-Geschäftsfeldes Supply Chain, schlägt in die gleiche Kerbe: „Körbers weitreichende Expertise in der Supply-Chain-Technologie, in diesem Fall in den Bereichen Retrofit, Automatisierung und Software, erlaubt es uns, Lufthansa Cargo für dieses Projekt eine maßgeschneiderte Lösung zu liefern.“

Start des Umbaus soll im zweiten Quartal 2022 sein. Zwei Regalbediengeräte werden dann durch neue Technologie ersetzt, und auch die Moving Truck Docks, wichtig für die Be- und Entladung der Lkw mit den Unit Load Devices (ULD), werden modernisert. Damit will man im Sommer 2023 fertig sein, wie es heißt.

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