Fördertechnik Maßgeschneidertes Fördersystem für hochwertige Herrenbekleidung

Eduard Dressler in Großostheim betreibt am Firmensitz ein 92500 Hängewarenteile fassendes Lager, das als Kommissionierlager fungiert. Die Besonderheit der von Dürkopp Fördertechnik realisierten Anlage liegt in der automatischen Annahme, Vereinnahmung und Pufferung der Ware sowie dem automatischen Abzug der Artikel aus dem Pufferbereich zur Qualitätskontrolle.

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Entscheidend für den Wareneingangsbereich beim Herrenbekleidungs-Hersteller Dressler ist der Zugriff auf jedes Einzelteil und dessen gezielter Abruf aus dem Zwischenpuffer-Bereich. Bild: Dürkopp Fördertechnik
Entscheidend für den Wareneingangsbereich beim Herrenbekleidungs-Hersteller Dressler ist der Zugriff auf jedes Einzelteil und dessen gezielter Abruf aus dem Zwischenpuffer-Bereich. Bild: Dürkopp Fördertechnik
( Archiv: Vogel Business Media )

Eduard Dressler. Finest menswear. Since 1929 — dafür steht der Name des Herstellers hochwertiger Herrenbekleidung. Das in drei Ebenen realisierte Lager teilt sich in zwei Bereiche auf: In der ersten Ebene befindet sich ein nach Artikelnummern geführtes Lager, in der zweiten Ebene das Kunden-Kommissionierlager.

Dank der Flexibilität des Kundenlagers lassen sich die Kunden- und Reservierungsbereiche kurzfristig anpassen, sodass für jeden Kunden die benötige Fläche individuell zur Verfügung gestellt wird.

Jedes Kleidunsstück lässt sich bis zum Kunden verfolgen

Im komplett automatisierten Wareneingang wird jedes der mit individueller Identnummer ausgestatteten Kleidungsstücke einzeln erfasst, an das Dressler-eigene Warehouse-Management-System gemeldet und ist damit unmittelbar im Wareneingangsbestand geführt. Da sich alle Transportaufträge stets auf diese Identnummer beziehen, lässt sich jedes Kleidungsstück über Tracking-und-Tracing bis zum Kunden verfolgen.

Für den Materialfluss der intralogistischen Prozesse hat Dürkopp eine Kombination von trolleylosen Systemen installiert. Dieses System umfasst sowohl die unterschiedlichen Fördertechniken als auch die Materialfluss-Software für die Steuerung der intralogistischen Prozesse.

Kleidungsstück und RFID-Chip bilden individuelle Einheit

Die im Wareneingang vereinnahmten, auf Bügeln hängenden Kleidungsstücke werden einzeln mit den Rolladaptern verbunden. Artikel und RFID-Chip des Rolladapters bilden ab diesem Punkt ebenfalls eine individuelle Einheit, deren Lagerposition im System jederzeit abrufbar ist. Von hier aus gelangen die Kleidungsstücke in das Pufferlager der ersten Ebene. Vordefinierte Abstände geben jedem Teil die benötigte Fläche und erhalten so die hohe Qualität der aufwändig verarbeiteten Kleidungsstücke.

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