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Logimat 2017 Mehr Effizienz für Intralogistik und Transportsteuerung

Mit dem Orbis-Transportsteuerungssystem (Orbis TSS), das nahtlos in die SAP Business Suite integriert ist, schafft Johann Hay einen dialoggestützten Daten- und Belegfluss und kann interne Transporte durchgängig, transparent und optimiert steuern sowie nach Dringlichkeit bearbeiten.

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Das Transportsteuerungssystem Orbis TSS und Reorganisation bringen mehr Effizienz in Intralogistik und Transportsteuerung bei Johann Hay.
Das Transportsteuerungssystem Orbis TSS und Reorganisation bringen mehr Effizienz in Intralogistik und Transportsteuerung bei Johann Hay.
(Bild: Orbis)

Für die Hay Group, einen Hersteller von Komponenten für Motoren, Getriebe, Achsen und Lager in der Automobil- und Investitionsgüterindustrie, ist es unabdingbar, dass die Intralogistikprozesse reibungslos und hocheffizient laufen.

Um dies zu erreichen, haben die Orbis AG und die Veolia Industrieservice GmbH Deutschland in enger Kooperation ein ganzheitliches Lösungskonzept für Johann Hay in Bockenau und Bad Sobernheim realisiert, das für deutlich mehr Effizienz, Flexibilität und Transparenz in der Intralogistik und eine reibungslose Versorgung und Entsorgung der Produktion sorgt.

Hay Group vertraut auf Orbis-Technologie

Der Komponentenhersteller hat zu diesem Zweck das einfach zu bedienende Orbis-Transportsteuerungssystem (Orbis TSS) eingeführt, dessen mobiles Frontend auf den Technologien der Orbis Multi-Process Suite (Orbis MPS) basiert. Bei der Implementierung des in der Praxis vielfach bewährten Orbis TSS vertrauten die Verantwortlichen auf das Know-how der Orbis AG, die für die Hay Group bereits mehrere SAP-Projekte mit großem Erfolg realisiert hat.

Gleichzeitig hat das Unternehmen seine gesamte Intralogistik an Veolia ausgelagert, das auch mit der Reorganisation und Optimierung der Abläufe vor Ort beauftragt wurde. Im Zuge dessen ersetzte man unter anderem Dieselstapler durch energiesparende, emissionsfreie Elektrostapler und stattete jeden neuen Stapler mit einer Scan-Einheit und einem Touchterminal zur Bedienung des Orbis TSS aus.

Stapler bestmöglich auslasten

Durch die Optimierung der innerbetrieblichen Logistik mit Veolia und der Transportsteuerung mit Orbis TSS konnte die Anzahl der Flurförderzeuge von 32 auf 28 reduziert werden und die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten haben sich deutlich verbessert.

Dank der dialoggestützten mobilen Datenerfassung mit beleglosem Informationsfluss, die Orbis TSS ermöglicht, wird jeder Transportvorgang im Werk, aber auch der jeweils aktuelle Standort des Transportgutes automatisch nach SAP übertragen und dort nahezu in „Echtzeit“ parallel zum Materialfluss verbucht. Da sich alle Transportbewegungen in der SAP-Software verfolgen lassen, kann der Einsatz und die Auslastung der Stapler optimal gesteuert werden.

Priorität pro Transportauftrag kalkulieren

Überflüssige und kostspielige Leerfahrten entfallen ebenfalls, sodass Auftragsspitzen oder außerplanmäßige Transportaufträge problemlos bewältigt werden. Möglich ist dies, weil das Add-on dem Staplerfahrer Aufträge optimiert zuweist, ihn auf dem schnellsten Weg an den richtigen Lagerplatz dirigiert und, nachdem die benötigten Gebinde geladen sind, genauso rasch zum Zielort führt. Die Software kalkuliert anhand der Faktoren Entfernung, Zeit und Prozess die Priorität jedes Transportauftrags und weist ihn dem Fahrer via Touchscreen-Terminal automatisch und in „Echtzeit“ zu. Sobald ein Auftrag erledigt ist, ermittelt Orbis TSS den Folgeauftrag.

Bei alldem fügt sich das Orbis TSS nahtlos und releasesicher in die SAP-Software ein, was die IT-Landschaft und die IT-Infrastruktur schlank hält, und es kann von der Hay Group mit internem SAP-Know-how angepasst und weiterentwickelt werden.

Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem Transportsteuerungssystem, das die Zentrale in Bad Sobernheim und der Standort Bockenau bereits einsetzen, soll ein weiterer Roll-out geprüft werden.

Orbis AG, Halle 7, Stand D45

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