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Mobile Datenerfassung Mit fünf Tipps zum richtigen Scanner

| Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

Allison Bullen, EMEA Data Capture Solutions Product Manager bei Zebra Technologies, zeigt anhand von fünf Tipps, worauf Unternehmen bei der Auswahl der Scanner für ihr Lager achten müssen, um Effizienz und Produktivität im Warenlager zu steigern.

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Durch die Tendenz zu höheren Regalen benötigen die Lagermitarbeiter künftig Geräte, die sowohl im Nahbereich als auch über größere Entfernungen gute Scanergebnisse liefern.
Durch die Tendenz zu höheren Regalen benötigen die Lagermitarbeiter künftig Geräte, die sowohl im Nahbereich als auch über größere Entfernungen gute Scanergebnisse liefern.
(Bild: Zebra Technologies)

Zebra Technologies hat mehr als 1300 leitende Lagermanager in Europa, Asien und den USA befragt, wie sich die Branche ihrer Meinung nach bis 2020 verändern wird. Angesichts des Wachstums im E-Commerce ist es wenig überraschend, dass 76 % der Befragten eine steigende Anzahl von Warenlagern erwarten. Viele dieser neuen Standorte werden satellitengestützte Auslieferungszentren sein. Diese kleineren Depots werden näher am Verbraucher sein und damit eine schnellere Lieferung ermöglichen. Zudem werden viele Warenlager in die Höhe gebaut, um die Grundfläche und damit Flächenkosten zu reduzieren. Ein weiteres zentrales Ergebnis der Studie besagt, dass Investitionen in Technik für Unternehmen Top-Priorität besitzen: Die Ausstattung des Personals mit Mobilgeräten (73 %), Barcode-Scanning (68 %) und das Internet der Dinge (62 %) zählen zu den wichtigsten angestrebten Investitionen. Die folgenden fünf Tipps sollen Unternehmen bei der Auswahl die passenden Scanner für ihr Team unterstützen.

1. Reichweite:

Durch die Tendenz zu höheren Regalen benötigen die Lagermitarbeiter künftig Geräte, die sowohl im Nahbereich als auch über größere Entfernungen gute Scanergebnisse liefern. Das ist besonders wichtig für die Fahrer von Gabelstaplern, die im Idealfall vom Fahrersitz aus scannen können. Moderne Scanmodule können diese Nah- und Fernbereiche abdecken und eine einwandfreie Datenerfassung sicherstellen, sodass Mitarbeiter schneller und bequemer arbeiten können.

2. Präzise Datenerfassung:

In den letzten Jahren konnte nicht nur die Qualität von Kameraaufnahmen deutlich verbessert werden, sondern auch die von Scanmodulen. Moderne Geräte arbeiten nahezu fehlerfrei, da sie alle Arten von Barcodes unter beliebigen Bedingungen scannen können – egal ob die Barcodes verblasst, beschädigt oder durch mehrere Schichten Folie verdeckt sind.

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3. Robuste Bauweise:

Scanner in einem Warenlager müssen einiges aushalten. Mitarbeiter werfen sie sich zu oder nutzen sie zum Aufbrechen von Kisten – und ab und an fällt auch mal ein Scanner von einem hohen Regal. In solch rauen Umgebungen müssen die Geräte stabil genug sein, um diese schonungslose Behandlung zu überstehen und täglich einwandfrei zu funktionieren. Die Ladestationen der Scanner werden ebenfalls nicht verschont und können im Arbeitsalltag schon einmal – so bereits geschehen – in einer Pfütze aus Bremsflüssigkeit landen. Die IP-Schutzklassen müssen also nicht nur für die Scanner, sondern auch die Ladestationen Anwendung finden.

4. Intuitive Bedienung:

Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Android- und touchbasierten Scangeräten – darunter Wearable-Geräte. Werden diese zusätzlich mit Sprachführung ausgestattet, die den Anwender Schritt für Schritt durch seine Aufgaben leitet, führt dies zu einer erheblichen Steigerung von Produktivität und Genauigkeit. Die Fehlerrate sinkt deutlich. Die Bedienung der modernen MDE-Geräte nähert sich Verbraucherprodukten an und wird so immer intuitiver. Das reduziert die Anlernzeit und hilft Anwendern bei der Erfüllung unterschiedlichster Aufgaben.

5.Hohe Leistungsbereitschaft während der kompletten Schicht:

Eine Schicht im Warenlager dauert acht Stunden oder länger. Um einen Batteriewechsel während der Schicht zu vermeiden, muss die Laufzeit des Scanner-Akkus also deutlich höher sein. Der richtige Umgang mit Akkus trägt zudem erheblich zur Verlängerung der Lebensdauer bei. Deshalb ist es wichtig, dass ein Scanner mit einer Akkustandanzeige ausgestattet ist und die IT-Abteilung den Zustand des Akkus per Fernzugriff überwachen kann, etwa wann und wie oft die Akkus geladen werden.

Die Betreiber von Warenlagern sehen sich gezwungen, ihre Produktivität und Effizienz immer weiter zu steigern, um dem heutigen Bedarf gerecht zu werden – gleichzeitig müssen sie aber Kosten senken, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Mit aktuellen Scantechnologien können Unternehmen beide Ziele erreichen: Moderne Geräte erfassen mehr Barcodes in kürzerer Zeit, sind robust und leicht zu bedienen. Neue Funktionen wie Sprachsteuerung steigern die Produktivität der Mitarbeiter und verkürzen die Anlernphasen. Die Fehlerzahl sinkt und die Kommissionierung wird beschleunigt. So tragen die Scanner dazu bei, dass Logistikunternehmen die hohen Erwartungen ihrer Kunden erfüllen können.

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