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Verpackungstechnik Neue Verpackungsmaschine ist produktiver

Die patentierte Folieneinschlagmaschine KFL Ergofoil von Kuper kann die Produktivität, so das Unternehmen, im zweistelligen Bereich steigern. Möglich machen das der leichte, einfache Folienwechsel ohne Unterbrechung im laufen Arbeitsvorgang und geringere Rüstzeiten vor neuen Verpackungsvorgängen. Auch die Arbeitssicherheit konnte gesteiert werden, wie es heißt.

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Kuper aus Rietberg hat sich mit der modernen Verpackungslinie KFL Ergofoil eigenen Angaben zufolge weltweit einen technologischen Vorsprung verschafft.
Kuper aus Rietberg hat sich mit der modernen Verpackungslinie KFL Ergofoil eigenen Angaben zufolge weltweit einen technologischen Vorsprung verschafft.
(Bild: Kuper)

Die neuentwickelte Folieneinschlagmaschine des Premiumherstellers Kuper eignet sich nach Unternehmensangaben für viele ganz unterschiedliche Bereiche. „Wir liefern unser technologisches Highlight unter anderem an Unternehmen der Möbel- und Küchenindustrie, die ihre hochwertigen Teile hiermit einhüllen“, stellt Kuper-Vertriebsleiter Jörn Kreinjobst heraus.

Maschine kann rund um die Uhr laufen

Das neue System verpackt Produkte in verschiedensten Größen und Maßen. Sogar Heizkörper, Türen, Flachglas, Autoglasscheiben, Matratzen, Lattenroste und zum Beispiel auch Zylinderkopfdichtungen schlägt die vollautomatische Spezialanlage in Folie unterschiedlicher Stärke und Abmessungen ein.

Bei einem Folienwechsel oder einer Wartung müssen die Anlagen bisher stillstehen. Solche meist längeren Pausen kosten Geld. Bei zehn normalen Folienwechseln am Tag bedeutete das bisher immer einen Produktionsausfall von mindestens einer Stunde pro Anlage. „Wir haben mit unserer komplett neuen KFL Ergofoil eine Folieneinschlagmaschine entwickelt, die 24 h ununterbrochen eingesetzt werden kann“, unterstreicht Geschäftsführer Dr.-Ing. Jürgen Kürlemann. „So etwas gab es bisher auf dem Markt nicht zu kaufen.“ Und der Folienwechsel gelingt jetzt auch noch so einfach, dass er praktisch von jedem Mitarbeiter und jeder Mitarbeiterin sehr schnell durchgeführt werden kann, wie das Unternehmen angibt.

Messer sind keine Gefahr mehr

Und auch beim Arbeitsschutz hat sich etwas getan: „Früher bargen die angetriebenen Messerschlitten eine Verletzungsgefahr für die Bediener. Wir haben die scharfen Messer jetzt so geschickt abgedeckt, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dieser Gefahrenquelle überhaupt nicht mehr in Berührung kommen“, hebt Konstruktionsleiter Jens Schierenbeck hervor. Die Anlage überzeuge darüber hinaus mit einer deutlich besseren Ergonomie durch die Folienhebevorrichtung und das Podest. Bisher mussten die Bediener auf die Einschlaganlage klettern oder sogar in die Maschine kriechen, um dann – sehr eingeengt – eine neue Folie einzufädeln.

„Wir haben den Folienwechsel unglaublich komfortabel gemacht“, beschreibt Kuper-Ingenieur Frank Südbrock die in Rietberg entwickelte neue Technik. „Die Mitarbeiter greifen nun gefahrlos und damit auch ohne Schwierigkeiten von oben über das Podest auf die Oberfolie zu.“ Ein weiterer Pluspunkt: Die untere Station verfügt über ein praktisches, leicht ausziehbares Schubladensystem. Die Bediener wechseln die Unterfolie ohne körperliche Anstrengung außerhalb des Maschinenrahmens. Sogar alle Wartungsarbeiten sind bei laufender Produktion möglich, wie es heißt.

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