Kunststoffs Originelle Kampagne „brennt“ für Plastik

Sagt Ihnen das „Museo de los Plasticos“ in Madrid etwas? Sicher nicht, denn es öffnet erst am 8. Mai 2021 seine Pforten. Wenn Sie zu den exklusiven Besuchern zählen wollen, müssen Sie schnell sein, denn schon am 17. Mai schließt es wieder, endgültig. Dann nämlich, am Weltrecyclingtag, wird das zu 100 Prozent aus Kunststoffen bestehende Museum – recycelt.

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Genau zehn Tage lang soll das Plastikmuseum in Madrid die Aufmerksamkeit der Bürger, Medien und Politiker erregen und deren Bewusstsein für die Vorteile von Plastik schärfen.
Genau zehn Tage lang soll das Plastikmuseum in Madrid die Aufmerksamkeit der Bürger, Medien und Politiker erregen und deren Bewusstsein für die Vorteile von Plastik schärfen.
(Bild: Paccor)

Der Global Player der Verpackungsindustrie Paccor mit Headquarter in Düsseldorf ist einer der Hauptsponsoren des von EsPlásticos initiierten Projekts „Museo de los Plasticos“ (Plastikmuseum). Das Museum ist ein Raum, der zu 100 Prozent aus Kunststoff besteht und den verschiedenen Kunststoffkreationen Tribut zollt. Interessierte finden das Kurzzeitmuseum auf der Plaza de Juan Goytisola direkt vor dem Museo Reina Sofia (dem spanischen Nationalmuseum).

Dank Initiativen wie EsPlásticos schließen sich verschiedene Akteure der Branche zusammen, um eine Zukunft mit zunehmend nachhaltigem Kunststoff zu ermöglichen.

Andreas Schütte, CEO Paccor

Die Kunststoffplattform EsPlásticos, die allen ans Herz gelegt sei, die ihr Spanisch etwas aufbessern wollen (Übersetzungs-Robot ist aber vorhanden), gibt es seit November 2019. Ihr Ziel ist es, nachhaltige Kunststofflösungen und die technischen, wirtschaftlichen, sozialen und auch ökologischen Fortschritte der Kunststofftechnik bekannter zu machen. Die Plattform transportiert hauptsächlich Botschaften zu Themen wie der Kreislaufwirtschaft, des Klimawandels, der Sicherheit und Gesundheit sowie der Vermüllung der Meere. In Spanien gehören über 3.000 Unternehmen, die meisten von ihnen KMU, der Kunststoffindustrie an. Diese repräsentieren 21 Prozent der verarbeitenden Industrie und tragen 2,7 Prozent zum spanischen BIP bei.

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