MM-Logistik-Award zur Cemat 2011 Paletten-Umreifungssystem kann im Stehen bedient werden

Redakteur: Rüdiger Kroh

Zur Teilladungssicherung von Produkten auf Paletten wird heute überwiegend Kunststoffband aus PP oder PET verwendet. Um das Band schnell und sicher um die Palette zu führen, gibt es automatische Systeme. Diese sind meist sehr groß, stationär gebunden, bezüglich variierender Palettengrößen relativ umflexibel, und die zu umreifende Palette muss zur Maschine gebracht werden, beschreibt Ergopack die aktuelle Situation.

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Das Umreifungssystem wird vor die Palette gerollt. Die Kettenlanze schiebt sich dann unter das Packgut, nimmt das Band mit und führt es dem Bediener wieder zu. Bild: Ergopack
Das Umreifungssystem wird vor die Palette gerollt. Die Kettenlanze schiebt sich dann unter das Packgut, nimmt das Band mit und führt es dem Bediener wieder zu. Bild: Ergopack
( Archiv: Vogel Business Media )

Das manuelle Umreifen von Paletten zählt zu den Tätigkeiten, bei denen man sich am häufigsten bücken muss. Pro Umreifung muss sich ein Mitarbeiter zweimal bücken und einmal um die Palette laufen. Bei ordnungsgemäßen zwei Umreifungen bedeutet das viermal bücken und zweimal laufen. Bei täglich 50 Umreifungen ergibt das dann 200-mal bücken und 100-mal laufen. Auf ein Jahr summiert sich das dann auf 50.000 bücken und 25.000-mal um die Palette laufen, rechnet das Unternehmen vor.

Das ergonomische Paletten-Umreifungssystem Ergopack 725E, ausgezeichnet mit dem MM-Logistik-Award 2011 in der Kategorie Verpacken, soll laut Hersteller diese Probleme lösen. Es ist kaum größer als eine Rolle Umreifungsband, akkubetrieben und mobil und für nahezu alle Palettengrößen bis 2,4 m Breite und 2,3 m Höhe geeignet. Die Umreifung erfolgt komplett im Stehen und bei optimaler Arbeitshöhe.

Ergopack Deutschland auf der Cemat 2011: Halle 12, Stand E23

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