Ladungsträger

Pappe so hart wie Holz

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Grenzüberschreitende Transporte werden je nach Zielgebiet durch die Cone-Pal-Produkte erheblich einfacher und zudem kostengünstiger, da Hitzebehandlungen oder Begasungen samt der damit verbundenen Formalitäten entfallen. Sie erfüllen bereits von Hause aus die immer schärfer werdenden Hygieneauflagen im internationalen Warenverkehr.

RFID und Sensorik in der Palette vereinfachen Supply-Chain-Management

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Amadyne GmbH aus Bühl am Rhein entstand nunmehr der Gedanke, das Cone-Pal-System durch die Integration von RFID-Technik mit Intelligenz auszustatten. Neben der Möglichkeit, RFID in die Palette zu integrieren, entstand auf Anfragen der Industrie und des Handels die Idee, dieses System zusätzlich zur RFID-Technik mit unterschiedlicher Sensorik auszurüsten. Amadyne liefert somit UHF-Gen2-Transponder, die zusätzlich mit jeweils bis zu zwei Sensoren für Temperatur, Feuchte oder Schock ausgerüstet werden können.

Die Kombination aus patentiertem Palettensystem und RFID mit optionaler Sensorik eröffnet viele neue Möglichkeiten im Bereich des Supply-Chain-Managements (SCM). Unter anderem hat inzwischen sogar ein Unternehmen wie die T-Systems-Gruppe das ökonomische und logistische Potenzial der datenfunkenden Papppalette erkannt und als Partner einen Teil der weltweiten Vermarktung übernommen.

Wie ein konkreter Einsatzfall für die mit RFID-Transpondern ausgestattete Cone Pal aussehen kann, zeigt die Beschreibung einer Secure-Lösung von der Amadyne GmbH und der T-Systems International GmbH in der Supply Chain. Dabei werden die zu verpackenden Waren auf Item-Ebene mit einem sogenannten Secure RFID Label versehen. Das Secure RFID Label ist eine Kombination aus RFID-Transponder mit Holospot-Technik, die einen dezidierten Nachweis liefert, dass keine gefälschte Ware in den Umlauf kommt oder überhaupt erst verpackt wird.

Das Box-Security-Label dokumentiert die Versendung von „echten“ Waren

In den RFID-Transpondern von Amadyne ist entweder eine UID oder ein EPC-Code gespeichert. Wenn der Kunde die Verarbeitung mit der gespeicherten UID wünscht, muss der Supply-Chain-Software von T-Systems ein 96-bit-Artikel-EAN-Code zugeführt werden, der dann durch die Software mit der UID „verheiratet“ wird. Dieser Verheiratungsprozess manifestiert die eindeutige Beziehung des Codes zum Artikel und löst die Generierung einer neuen ID-Nummer aus.

Entscheidet sich ein Kunde für die direkte Speicherung des EPC-Codes, entfällt der Verheiratungsprozess UID-EAN, da der EPC einen Artikel bereits eindeutig definiert. Entsprechend kann auch die Erzeugung einer neuen ID-Nummer entfallen.

Echtheit der Waren über die gesamte Supply-Chain dokumentiert

Der Echtheitsnachweis einer Ware wird durch das Applizieren eines speziellen RFID-Transponders erzeugt: des Item-Secure-RFID-Labels, das von Amadyne bereitgestellt wird. Die mit diesem Label gekennzeichnete Ware wird in die Cone-Box verpackt, verschlossen und mit einem Box-Security-Label umspannt.

Dieses Box-Security-Label wiederum dokumentiert allen Beteiligten in der Supply Chain, dass nur „echte“ Waren verpackt und versendet wurden. Die beschriebene Lösung wird sowohl von der Cone-Pal Vertriebsgesellschaft mbH als auch über die Amadyne GmbH und T-Systems global vertrieben.

Perry Sommer ist Geschäftsführer der Cone Pal Vertriebsgesellschaft mbH in 90431 Nürnberg

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