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Hochseeschifffahrt „Pieter Schelte“ kommt nach Rotterdam

„Pieter Schelte“, das größte Arbeitsschiff der Welt, das derzeit in der südkoreanischen Werft Daewoo Shipbuilding and Marine Engineering (DSME) gebaut wird, soll im Hafen Rotterdam fertiggestellt werden.

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Das weltgrößte Arbeitsschiff „Pieter Schelte“ wird Ende 2014 zu seiner endgültigen Fertigstellung in Rotterdam erwartet.
Das weltgrößte Arbeitsschiff „Pieter Schelte“ wird Ende 2014 zu seiner endgültigen Fertigstellung in Rotterdam erwartet.
(Bild: Port of Rotterdam)

Eigner und Auftraggeber des Giganten ist der Schweizer Offshore-Dienstleister Allseas. Planmäßig soll „Pieter Schelte“ den Rotterdamer Hafen Ende 2014 erreichen. „Pieter Schelte“ ist 382 m lang und 124 m breit, was dieses Schiff einmalig macht. Es ist für die Installation und den Rückbau selbst schwerster Oberteile von Öl- und Gasbohrinseln in einem Stück konzipiert. Mit seiner Kapazität ist das auch für das Verlegen von großen Pipelines geeignete Schiff das Größte seiner Art. Es können Bohrinsel-Oberteile mit Gewichten bis zu 48.000 t angehoben werden.

Starker Schub für die Schifffahrtsindustrie

Die Endmontage von „Pieter Schelte“, mit dessen Planung bereits 1987 begonnen worden war, wird im Alexiahaven erfolgen. Der innere See der Maasvlakte 2 kann gegenwärtig den benötigten Raum dazu bereitstellen. Dazu wird dort eine spezielle Grube ausgehoben. Im Hafen Rotterdam werden die 65 m langen Träger des Hebesystems installiert. Die Hebeträger werden in Italien gebaut und per Schiff nach Holland gebracht.

„Der Bau der ,Pieter Schelte‘ bedeutet einen starken Schub für die Schifffahrtsindustrie. Wir sind stolz darauf, dass Allseas für diese Innovation verantwortlich ist und freuen uns, dass der Hafen Rotterdam dazu einen Beitrag leisten kann. Das geschieht im Einklang mit den Bemühungen der Port Authority, den Hafen weltweit zu einem Zentrum der Schifffahrtsindustrie weiter zu entwickeln“, erklärt Allard Castelein, Chief Executive der Port Authority.

Allseas ist Weltmarktführer beim Bau von Offshore-Pipelines und im Unterwasserbau. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 2500 Mitarbeiter und hat mehr als 18.000 km Unterwasser-Pipelines verlegt.

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