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Supply-Chain-Management Prognostizierte Durchlaufzeit erhöht Liefertreue

Auf der Hannover Messe erläutern Supply-Chain-Management- und IT-Experten von Setlog auf dem Stand des International Data Space (IDS, Halle 8, Stand C25) Besuchern das Anwendungsbeispiel „Senkung der Logistikkosten auf Basis prognostizierter Durchlaufzeiten“. Mit im Boot ist die Deutsche Telekom.

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Maßgeschneiderte SCM-Lösungen von Setlog kommen bei über 150 Marken in den Bereichen Bekleidung, Elektronik, Nahrungsmittel, Konsumgüter und Hardware zum Einsatz.
Maßgeschneiderte SCM-Lösungen von Setlog kommen bei über 150 Marken in den Bereichen Bekleidung, Elektronik, Nahrungsmittel, Konsumgüter und Hardware zum Einsatz.
(Bild: ©donvictori0 - stock.adobe.com)

Das Bochumer Softwarehaus Setlog präsentiert zusammen mit der Deutschen Telekom vom 1. bis zum 5. April in Hannover, wie Unternehmen ihre Liefertermintreue erhöhen und gleichzeitig Logistikkosten senken können. Hintergrund: Es ist für Unternehmen schwierig, genau vorherzusagen, wann ihre Ware tatsächlich am Bestimmungsort ankommt – besonders im internationalen Warenverkehr. Ein Container aus Asien kann beispielsweise aufgrund von schlechten Wetterbedingungen durchaus mehrere Tage länger als geplant auf See unterwegs sein.

Auf Prognosen angewiesen

Exakte Terminierungen von Einlagerungs- und Kommissionierprozessen sind daher für Firmen oft nicht möglich. Die Verlader sind auf die prognostizierten Durchlaufzeiten ihrer Spediteure angewiesen.

Im demonstrierten Anwendungsfall können Unternehmen Transportangebote von Spediteuren einholen und die verschiedenen Preise sofort vergleichen. Sobald sie sich für einen Transport mit den jeweils angebotenen Frachtraten entschieden haben, nutzt das Setlog-System „OSCA“ die Data-Intelligence-Hub-Technologie, um eine genauere, voraussichtliche Ankunftszeit (Estimated Time of Arrival, kurz ETA) vorherzusagen. Sollte sich herausstellen, dass beispielsweise ein günstiger Transport später als angekündigt am Zielort ankommt, kann der User sich vor der Auftragsvergabe für ein Alternativangebot entscheiden. Das Risikomanagement findet also zum Zeitpunkt der Buchung statt. Und während der Transportzeit bietet das Tool einen ETA-Alarm, falls es zu ungeplanten Verzögerungen kommt.

Teure Puffer vermeiden

„Eine möglichst genaue Lieferzeit erspart Unternehmen teure Puffer in der Supply Chain. Komplexe Lieferketten lassen sich mithilfe unseres Tools sicherer für alle Partner planen“, betont Setlog-Geschäftsführer Ralf Düster.

Die Plattform für die Zusammenführung und Analyse der Daten bietet der auf der Hannover Messe 2018 bereits vorgestellte Telekom Data Intelligence Hub (DIH). Er basiert auf dem unter Führung der Fraunhofer-Gesellschaft entwickelten International-Data-Space-(IDS-)Standard. Setlogs „OSCA“ dient dabei als sogenannter IDS-Connector. „OSCA“ hat inzwischen mehr als 40.000 Nutzer in 92 Ländern, wie Setlog angibt.

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Setlog

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