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Logistik-Forschung Roadmap für intelligente Ladungssicherung

Jetzt haben sich acht Unternehmen darauf verständigt, wie Messtechnik und Sensoren, intelligente Beladungs- oder auch Prüfmethoden dazu beitragen können, die Sicherheit in der Transportlogistik zu verbessern. Die Federführung des Projekts hat das Dortmunder RIF Institut für Forschung und Transfer übernommen und eine Hausmesse veranstaltet.

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André Bubenzer (vorn) vom „LaSiSe“-Team führte den Teilnehmern auf der Teststrecke Fahrversuche vor.
André Bubenzer (vorn) vom „LaSiSe“-Team führte den Teilnehmern auf der Teststrecke Fahrversuche vor.
(Bild: RIF/Ekkehart Reinsch)

„Die technologische Roadmap für intelligente Innovationen zur Ladungssicherung steht, jetzt suchen wir gezielt weitere strategische Partner für die Umsetzung“, waren bei der Eröffnung der ersten Hausmesse mit Innovationsworkshop zum Thema „intelligente Ladungssicherung“ die Worte von Prof. Dr. Gerd Grube vom RIF.

Per App zu aussagekräftigen Messwerten

Das Innovationsnetzwerk „Intelligente Ladungssicherung“ wurde vor einem Jahr hauptsächlich deshalb gegründet, weil fehlerhafte oder mangelnde Ladungssicherung für jeden fünften Unfall im Straßenverkehr verantwortlich ist und rund 300 Mio. Euro Schaden dabei entstehen. Das Innovationsnetzwerk hat systematisch Technologietrends auf ihre Eignung zur Erhöhung der Ladungssicherung untersucht und erste Ansätze wurden bei der Veranstaltung diskutiert.

Walter Eckstein beispielsweise, Produktmanager beim Ladungssicherungsexperten Dolezych, führte den Teilnehmern den aktuellen Stand der Technik vor Augen. Die schon jetzt vom Unternehmen eingesetzten Apps zum Auslesen von Daten sollen in Zukunft weitere Messwerte wie etwa der Vorspannkräfte beim Niederzurren oder zur Bewegung des Ladeguts auf Sensormatten integrieren.

Das Eckige verdrängt das Ovale

Ein erstes Resultat der gemeinsamen Projektarbeit dürfte insbesondere Handwerksbetriebe interessieren: Denn das vom mittelständischen Malerbetrieb Walter Raumkreationen zusammen mit der F&T LaSiSe entwickelte Prüfsiegel für Ladungssicherheit honoriert die Kfz-Versicherung Signal Iduna mit Rabatten. Ein anderes Beispiel sind eckige Eimer für Verbrauchsmaterialien im Malerhandwerk. Nachdem zwei ovale Eimer mit Farbe und Putz trotz üblicher Sicherungen bei den Testfahrten auf der Rüttelstrecke umkippten und ausliefen, setzt man dort jetzt auf eckige Eimer, die sich besser sichern lassen.

Weitere Informationen: http://www.rif-ev.de

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