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Inventurfunktion des Paletten-Shuttles entlastet die Mitarbeiter
Außer dem Ein- und Auslagern kann das Still-Pallet-Shuttle den Mitarbeitern einen weiteren Arbeitsprozess abnehmen: Die Inventur. Durch die Inventurfunktion zählt das Shuttle automatisch die Paletten in der jeweiligen Kanalebene. „Speziell bei sehr langen und dadurch unüberschaubaren Kanälen bringt dies eine nicht zu unterschätzende Zeitersparnis“, so Lacher.
Die Hamburger haben in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution ein innovatives Sicherheitskonzept für ihr Satellitenfahrzeug entwickelt. „Eines der Ziele war es, dass auch Personen, die sich nicht bestimmungsgemäß im Lager aufhalten, mithilfe sicherer Technik erkannt werden und dass das Shuttle in diesem Fall automatisch stoppt“, beschreibt Lacher einen grundsätzlichen Aspekt des Konzepts.
Paletten-Shuttle unterscheidet verschiedene Hindernisse
Die wahre Innovation des Sicherheitskonzeptes ist jedoch der Umstand, dass das Shuttle zwischen verschiedenen Arten von Hindernissen unterscheiden kann. Möglich macht dies die Kombination eines Sick-Laserscanners mit einer Not-Halt-Schaltleiste. Auf diese fortschrittliche Lösung ist Gèrard Lacher besonders stolz, denn „so können die Sicherheitsanforderungen der Berufsgenossenschaft in vollem Umfang erfüllt werden, ohne die Gesamtperformance des Systems zu beeinträchtigen“.
Und so funktionieren die Sicherheitsmechanismen: Erkennt der Laserscanner ein mögliches Hindernis, reduziert das Shuttle seine Geschwindigkeit dynamisch bis hin zu einer Schleichgeschwindigkeit von 0,1 m/s. Berührt die Not-Halt-Schaltleiste anschließend das Hindernis, löst sie den Not-Halt aus. Also nur dann, wenn das Hindernis eine Weiterfahrt wirklich unmöglich macht.
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