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Logimat 2017 Siemens stellt neue RFID-Reader vor

In diesem Jahr gehört ein Modell zum Thema RFID-Systeme zu den Highlights auf dem Siemens-Messestand. Es zeigt anschaulich, wie sich Waren an einem Tor mit RFID-Technik identifizieren lassen. Außerdem stellt Siemens die Firmware-Version 3 der Simatic-RF600-Reader mit dem Kommunikationsprotokoll OPC UA und die neue Generation seiner Simatic-RF300-Reader vor.

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Auto-ID mit RFID-Systemen ist eine Schlüsseltechnologie zur Steuerung von Logistik und Produktion.
Auto-ID mit RFID-Systemen ist eine Schlüsseltechnologie zur Steuerung von Logistik und Produktion.
(Bild: Siemens)

Siemens bietet ein breites RFID-Portfolio im Hochfrequenz-(HF-) und Ultrahochfrequenz-(UHF-)Bereich an. Gängige Schnittstellen wie Profinet, Profibus oder TCP/IP ermöglichen die einfache Integration in die Systemlandschaft. Die automatische Datenerfassung mit RFID-Systemen sorgt dafür, dass die steigenden Anforderungen in Produktions- und Materialflusssteuerung, Asset Management, Tracking & Tracing und Supply Chain Management erfüllt werden. Zudem lässt sich eine lückenlose Verfolgbarkeit von Produkten und Komponenten durch den gesamten Herstellungs-, Beschaffungs- und Versandprozess sicherstellen, sodass die zunehmende Forderung einer Fertigung bis auf Losgröße 1 möglich wird. Somit sprechen wir schon heute von „Smart Assets“, die fähig sind, ihren Weg selbst durch die Produktion zu finden. Das bedeutet, dass Informationen direkt mit dem Produkt verknüpft sind.

Komponenten per „drag and drop“ einbinden

Auch bei der Automatisierung ist der Einsatz von RFID-Systemen als Standard nicht weg zu denken. Zur Steuerung der Produktion müssen einzelne Werkstückträger, aber auch große Behälter, zuverlässig identifiziert und rückverfolgt werden. Innerhalb des Totally-Integrated-Automation-(TIA-)Portals von Siemens erfolgt die einfache Integration aller relevanten Komponenten eines Automatisierungssystems – wie RFID, Steuerung, HMI, Antriebe, dezentrale Peripherie sowie die Einbindung von Funktionalitäten, wie Safety integrated/Industrial Security, Industrial Communication, Industrial Data Management oder Energiemanagement. Eine gemeinsame Datenbasis und das smarte Bibliothekskonzept ermöglichen die Nutzung übergreifender Funktionen. Durch diesen Integrated-Engineering-Ansatz können auch RFID-Komponenten einfach per „drag and drop“ in das Projekt eingebunden werden.

Die neue Firmware-Version 3 (V3) der Simatic-RF600-Familie bietet neben einer verbesserten Bedienbarkeit auch zwei neue Schnittstellen an: OPC UA (OPC Unified Architecture) und Ethernet/IP (Ethernet Industrial Protocol). Damit erhalten die Reader RF650R, RF680R und RF685R eine OPC-UA-Schnittstelle, die gerade im Kontext von „Driving the Digital Enterprise“, dem Siemens-Lösungsportfolio für Industrie 4.0 und Digitalisierung, eine wesentliche Rolle bei der Vernetzung von Sensoren, Automatisierungstechnik und IT-Systemen spielt.

Siemens AG, Halle 3, Stand D11

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