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Gabelstapler Streit arbeitet mit Kalmar-Frontstaplern

Acht leistungsstarke Stapler aus Schweden verrichten beim Sägewerk Streit im Schwarzwald ihren Dienst. Der zuständige Händler hat die Arbeitsmaschinen ganz auf die Bedürfnisse von Streit zugeschnitten.

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(Bild: Cargotec Germany)

Das seit 1865 familiengeführte, inzwischen 80 Mitarbeiter zählende Sägewerk Streit in Hausach im Kinzigtal hat sich auf Schnittholzprodukte bis zu 300 mm × 300 mm mit bis zu 9500 mm Länge spezialisiert. Rund 330.000 Festmeter Holz werden dort jährlich verarbeitet. Seit 2005 vertrauen die Sägewerksspezialisten auf Kalmar-Frontstapler mit Diesel- und Elektroantrieb. Aufgabe der derzeit sieben Dieselstapler DCE 70-6 und des Elektrostaplers ECF 70-6 ist das Handling der Produktion, die Beladung von Lastwagen, das Beschicken der Trockenkammern sowie Sortier- und Kommissionierarbeiten. Die Wandlergeräte – bei Kalmar können Betreiber in der Klasse 5 bis 9 t zwischen hydrostatischem und Wandlerantrieb wählen – sind überwiegend zweischichtig im Einsatz (rund 2500 Stunden im Jahr) und werden jeweils von festen Fahrerteams gesteuert.

Leistungsstarkes Sägewerk hat wenig Platz

Zuständiger Händler ist das Staplercenter Pieckert aus Empfingen. Pieckert und sein Team haben die Stapler ganz nach Kundenwunsch konfiguriert: 4500 mm Hubhöhe, Messergabeln, Zinkenversteller und Seitenschieber, Türhalter, Spirit-Delta-Kabine mit getönten Scheiben, Rundumkennleuchte und Zusatzscheinwerfer, Rückwärtsfahrtsignal, Schmutzfänger und Dachfenster mit Scheibenwischer sind die wichtigsten Ausstattungsdetails. Die Frontstapler arbeiten auf dem 7 ha großen Gelände unter verschärften Platzbedingungen, denn ein Sägewerk dieser Leistung ist hier auf vergleichsweise geringem Platz realisiert. Wegen der teilweise langen Fahrwege von bis zu 500 m sind die Vorderachsen luftbereift (mehr Komfort), die Lenkachsen sind hingegen mit SE-Reifen bestückt.

Technik aus Schweden wird geschätzt

Wartungs- und Servicearbeiten werden in der Werkstatt von Streit durchgeführt werden, UVV-Prüfung und größere Durchsichten übernehmen die Monteure von Staplercenter Pieckert. Produktionsleiter Christof Steuerwald: „Die Qualität der Stapler zeigt sich erst im Laufe der Jahre. Wir setzen noch drei Maschinen aus dem Jahr 2005 ein, und zwar ohne den Austausch größerer Komponenten.“ Seit 2013 sind drei neue DCE 70-6 auf dem Platz beschäftigt, die eine gleich gute Performance aufweisen. Ausgerüstet mit Michelin-XZM-Reifen und genau bei Betriebs- und Treibstoffkosten überwacht, kann Steuerwald seine Flotte gut monitoren und weiß eigenem Bekunden nach die schwedische Technik zu schätzen.

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